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Werden Baugebiete ungleich behandelt?

Isenbüttel Werden Baugebiete ungleich behandelt?

Isenbüttel . Im Baugebiet Hinter den Wiesenhöfen III soll die überbaubare Fläche für alle Grundstücke von 30 auf 40 Prozent angehoben werden. Mit 110 Unterschriften untermauerten die Bewohner ihren Antrag. Dennoch lehnte der Isenbütteler Bauausschuss ihn ab - wohl aus gutem Grund.

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Hinter den Wiesenhöfen III: Die Anwohner wollen einen größeren Anteil ihrer Grundstücksfläche bebauen dürfen – der Isenbütteler Bauausschuss hat Bedenken.

Quelle: Archiv

Die Bewohner argumentierten, dass die Grundflächenzahl von 0,3 nicht einzuhalten sei. Mit Haus, Garage, Terrasse und Einfahrt liege man schnell darüber. Ungerecht sei auch, dass für die Bauplätze am Edeka-Markt eine höhere Grundflächenzahl (0,4) gilt.

Der Ausschuss erläuterte, dass am stark frequentierten Parkplatz des Edeka-Marktes aus lärmschutzrechtlichen Gründen ein „eingeschränktes Dorfgebiet“ ausgewiesen worden sei, wohingegen der Rest ein „allgemeines Wohngebiet“ sei - daher die abweichende Grundflächenzahl. Übrigens: „Eine Erhöhung der Grundflächenzahl im gesamten Gebiet ist rechtlich gar nicht möglich. Die Zahl ist uns per Gutachten vorgegeben worden“, sagte Katrin Below (SPD). Auch Wolfgang Schilly (CDU) wollte daran nicht rütteln: „Wir können nicht ständig Bebauungspläne ändern - schon gar nicht die Grundflächenzahl.“

Die sei bewusst auf 0,3 begrenzt worden, erklärte Stadtplanerin Maike Klesen, da das Regenwasser im Lehmboden nur schlecht versickert. Das sahen die Antragsteller anders: „Auf unseren Terrassen steht kein Wasser, in unseren Gärten schon“, plädierten sie für eine Anhebung. Das sei nur möglich, wenn ein neues Gutachten zusätzliche Maßnahmen zur Kompensation - etwa noch größere Zisternen - aufzeigt, sagte Below. Vize-Bürgermeister Klaus Rautenbach stellte vorm Ratsbeschluss eine Bürgerversammlung in Aussicht.

rn

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