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Weniger Bedarf für sozialen Wohnungsbau

Samtgemeinde Isenbüttel Weniger Bedarf für sozialen Wohnungsbau

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp. Die Mieten für Immobilien steigen fortwährend. Die Samtgemeinde Isenbüttel erwägt mit einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft gegenzusteuern, will aber zunächst das Ergebnis des Wohnraumversorgungskonzeptes des Landkreises abwarten.

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Weniger Bedarf als erwartet: Die Samtgemeinde Isenbüttel überdenkt ihre Rolle im sozialen Wohnungsbau und bei der Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft.

Quelle: Ron Niebuhr

Isenbüttel. Die SPD-Fraktion hatte beantragt, eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu gründen. Der Rat folgte dem Antrag am 16. Juni 2016 – wohl auch vorm Hintergrund der damals hohen Flüchtlingszahlen. Inzwischen sei es aber so, dass ein erhöhter Bedarf für günstigen Wohnraum in der Samtgemeinde nicht mehr besteht, sagte Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff. Auch in Nachbarkommunen wie der Samtgemeinde Meinersen und der Gemeinde Sassenburg werde das Thema derzeit nicht mehr mit Nachdruck verfolgt.

Metzlaff verwies zudem auf bereits erfolgte und laufende Projekte wie die Fertighäuser in Ribbesbüttel und die Wohnungen am Isenbütteler Wendehof. Sehr stark werde weiterhin in Gifhorn in Wohnungsbau investiert. Die kommunalen Wohnungen in der Samtgemeinde dagegen ließen sich schwieriger vermieten als erwartet, berichtete Metzlaff. Er riet daher davon ab, bei der Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft die „Vorreiterrolle“ zu übernehmen. Man sollte mindestens das Konzept des Landkreises abwarten.

Hans-Werner Buske (CDU) erklärte, dass der Schwerpunkt für sozialen Wohnungsbau eh in den Städten liege, sprich „in Gifhorn, Gifhorn und noch mal Gifhorn“. Aktuell bestehe kein Bedarf an einer Wohnungsbaugesellschaft. Es sei aber auch kein Problem, das Vorhaben wieder aufzugreifen, sollte sich das ändern. Jannis Gaus (SPD) regte an, die bereits errichteten Gebäude in eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu überführen. Der Rat beschloss letztlich auf Gaus’ Antrag, das Thema auf die nächste Sitzung zu vertagen.

Von Ron Niebuhr

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