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Isenbüttel Wasbütteler wollen Kastanienhof retten
Gifhorn Isenbüttel Wasbütteler wollen Kastanienhof retten
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00:21 02.09.2018
„Fünf vor zwölf": Dem 1850 erbauten, ortsbildprägenden Kastanienhof droht der Abriss. Quelle: Ron Niebuhr
Wasbüttel

„Es lebe der Kastanienhof!“ – unter diesem Motto hat sich die Gruppe ans Werk gemacht. Monatelang feilte sie an einem mehrere Module umfassenden Konzept, wie man dem 2015 von der Samtgemeinde Isenbüttel erworbenen, leerstehenden Komplex neues Leben einhauchen kann. Ursprünglich sollten im Kastanienhof Flüchtlinge untergebracht werden, dann plante die Samtgemeinde dort einen Neubau für Altenwohnen. Aus beidem wurde nichts. Inzwischen stehen Gebäude und Grundstück zum Verkauf – für 105.000 Euro.

Erste Ideen: Zimmervermietung, Repair Café und Gesundheitshof

Auf Wunsch der Gemeinde Wasbüttel überlegte die Gruppe, was im 1850 erbauten, 600 Quadratmeter großen Kastanienhof möglich ist. Ihre Ergebnisse stellte sie am Dienstagabend in der Alten Schule mehr als 100 Zuhörern vor. Margit Till schwebte eine Zimmervermietung mit Café und Laden vor, Carmen Bundfuß ein Repair Café für Jung und Alt mit Workshops und Offener Werkstatt, Christiane Heuer ein Gesundheitshof mit Fitnessraum, Therapieangeboten und ärztlicher Sprechstunde und Karsten Heuer mobiles Arbeiten und Co-Working-Spaces. „Die Module lassen sich kombinieren“, betonte er.

Abrissbagger stehen schon bereit

Christine Baron-Lütje sagte: „Es ist fünf vor zwölf. Die Abrissbagger stehen startbereit.“ Man wolle für Wasbüttel den „Charme von Bullerbü“ bewahren und daher den Abriss des Kastanienhofes verhindern. Vorstellbar sei, ein oder mehrere Konzepte über einen privaten Investor, Erbbaurecht, Stiftung, Verein oder Genossenschaft zu verwirklichen. Erforderlich seien eine professionelle Ausarbeitung der Konzepte und Gutachten zur Bausubstanz. „Das braucht Zeit“, erklärte Baron-Lütje. Ob man sie bekommt, liegt bei der Samtgemeinde.

Nächstes Treffen am 4. September

Margit Till von der Initiative Kastanienhof teilte zudem mit, dass für kommenden Dienstag, 4. September, um 19 Uhr in der Alten Schule ein weiteres Treffen geplant ist.

Von Ron Niebuhr

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