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Wasbüttel: Christian Fricke und Heye Rettberg wollen Landwirt werden

Ausbildung ist vielfältig und abwechslungsreich Wasbüttel: Christian Fricke und Heye Rettberg wollen Landwirt werden

Pflanzenanbau und Tierhaltung gehören dazu, aber auch Betriebswirtschaftslehre, Politik und Deutsch. Und Kenntnisse als Schlosser und Mechaniker schaden ebenfalls nicht. Eine Ausbildung zum Landwirt ist ganz schön vielfältig – und öffnet viele Wege. Christian Fricke und Heye Rettberg lernen den Beruf in Wasbüttel.

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Ein Beruf mit vielen Perspektiven: Heye Rettberg (l.) und Christian Fricke machen in Wasbüttel eine Ausbildung zum Landwirt.

Quelle: Christina Rudert

Wasbüttel. Der eine ist auf einem Bauernhof groß geworden und möchte den Betrieb seines Vaters übernehmen, der andere hat so gut wie jede Ferien auf dem Hof seines Onkels verbracht und hofft, dort mal einsteigen zu können: Christian Fricke und Heye Rettberg sind gerade in der Ausbildung zum Landwirt auf dem Hof von Bianca und Ernst Lütje in Wasbüttel.

Fricke, der im dritten Ausbildungsjahr ist, erzählt begeistert von der Abwechslung, „man macht nicht jeden Tag dasselbe“. Rettberg – im zweiten Ausbildungsjahr – bestätigt: „Man weiß nie, was im Laufe eines Tages alles passiert.“ Und wenn es ist, dass er nach Feierabend barfuß in Hausschuhen noch mal raus muss, um einen Rübentrecker aus dem Graben zu ziehen.

Wer sich erkundigt, was in der Berufsschule alles auf dem Lehrplan steht, versteht Frickes Aussage: „Das ist ein Beruf, den nicht jeder lernen kann. Eine gute schulische Vorbildung ist wichtig.“ Außer Pflanzenbau und Tierhaltung sind da auch Betriebswirtschaftslehre, Politik und Deutsch zu finden. Die Vielfalt geht in der praktischen Ausbildung weiter. Beispiel Tierhaltung: „Die Auszubildenden müssen sich sowohl mit Geburten als auch mit Aufzucht beschäftigen“, sagt Lütje. Da er Mastschweine hält, „muss das Thema Geburten auf einem anderen Betrieb gelernt werden“. Im Ackerbau gehören Aussaat, Wachstum und Ernte dazu, „da richtet sich alles nach der Natur und dem Wetter, das kann man nicht beeinflussen“, so Fricke. „Und ein bisschen als Schlosser oder Mechaniker muss man auch arbeiten.“

Wenn Rettberg und Fricke in ihrem Freundeskreis von ihrer Berufswahl erzählen, „wundert sich vielleicht mal jemand oder reagiert überrascht“, sagt Rettberg. „Aber positiv“, ergänzt Fricke, „denn das macht schließlich nicht jeder – es ist ein ungewöhnlicher Beruf.“

Von Christina Rudert

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