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Isenbüttel Warum Rollsplitt-Sanierung für Anwohner besser ist
Gifhorn Isenbüttel Warum Rollsplitt-Sanierung für Anwohner besser ist
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00:21 29.11.2018
Sanierung steht an: Ribbesbüttels Bauausschuss empfiehlt eine neue Oberfläche aus Bitumen und Rollsplitt für die Heerstraße. Quelle: Ron Niebuhr
Ribbesbüttel

Ausschussvorsitzender Michael Kraft erläuterte, was geplant ist: „Wir haben dort eine doppelte Oberflächenbehandlung vorgesehen.“ Dabei werde eine Bitumenschicht aufgebracht, die zwei Mal mit Rollsplit abgestreut wird – erst grob, dann fein. „Das doppelte Verfahren ist etwas teurer als ein einfaches. Dafür ist es auch wesentlich haltbarer“, sagte Kraft. Die Bauzeit betrage zwei bis drei Tage. Von der Idee eines grundhaften Ausbaus habe man sich verabschiedet: „Das würde 300.000 bis 500.000 Euro kosten“, sagte Kraft. Und dabei wären Anliegerbeiträge fällig gewesen.

Anwohner fordern Einbahnstraßen-Regelung

Anwohner sprachen sich in der Sitzung mit großer Mehrheit für eine Einbahnstraße aus. Nur so lasse sich dort der Durchgangsverkehr verringern – die Heerstraße ist eine beliebte Ausweichroute bei Staus auf der B 4. Da sie aber für Begegnungsverkehr zu schmal ist, werde immer wieder die Gosse kaputt gefahren, so die Anwohner. Der Ausschuss signalisierte, dass man prüfen wolle, ob eine Einbahnstraße möglich ist.

Ebenfalls ohne Gegenstimme empfahl der Ausschuss, den Mühlenweg sowie ein Teilstück des Wittenkämpeweges in Vollbüttels Feldmark auszubauen. Kosten: 34.000 Euro. Die Verwaltung soll prüfen, ob Zuschüsse zu bekommen sind.

„Wir müssen künftig wohl noch mehr Feldwege ausbauen“, sagte Bürgermeister Heinrich Stieghahn. Denn die landwirtschaftlichen Fahrzeuge würden immer schwerer. Dafür seien die alten Wege einfach nicht ausgelegt.

Für Bushaltestellen-Ausbau müssen Bäume fallen

Bürgermeister Heinrich Stieghahn berichtete, dass für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle Ausbüttel Siedlung zwei Bäume gefällt werden müssen. Der nötige Grunderwerb sei bereits erfolgt. Bei der Bushaltestelle Ausbüttel Ort erschwere der kurvige Straßenverlauf den Ausbau.

Große Mehrfamilienhäuser in Ribbesbüttel?

Ein Investor plant, in Ribbesbüttels Ortsmitte ein zweieinhalbgeschossiges Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten zu bauen. „Es waren sogar mal 24 Wohneinheiten vorgesehen. Es werden wohl noch zwei bis drei solcher Häuser folgen“, sagte Vorsitzender Michael Kraft. Im Ausschuss stieß das Vorhaben auf Widerstand. Derartige Gebäude passten nicht ins Dorfbild, hieß es. Der Bauausschuss empfahl, dem Projekt einen Riegel vorzuschieben mit einem Aufstellungsbeschluss für einen B-Plan für das noch unbeplante Areal.

Neubaugebiet nicht ohne Regenrückhaltebecken

Das geplante Neubaugebiet macht in Vollbüttel ein Regenrückhaltebecken nötig. Es soll über einen Graben und einen noch zu bauenden Düker unter der Hauptstraße hindurch an den Holzgraben angeschlossen werden. Die Kosten von 90.000 Euro teilen sich die Samtgemeinde und der Abwasserverband. Vielleicht lasse sich das Wasser auch in die Riede nahe der Biogasanlage leiten, regte der Ausschuss als Alternative an.

Im Süden des Dorfes werden Höfe mit Wasser geflutet, das die Hauptstraße entlang strömt. Angedacht ist, den Regenwasserkanal zu spülen und mit einer Kamera zu befahren. Zuvor soll geprüft werden, ob sich auf einem Acker südlich des Dorfes eine Senke als Regenrückhaltefläche nutzen lässt.

Von Ron Niebuhr

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