Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Wallach mit Schweif an Elektrozaun festgeknotet

Tierquälerei in Ribbesbüttel Wallach mit Schweif an Elektrozaun festgeknotet

Das war eine ganz fiese Nummer in Ribbesbüttel: Unbekannte haben ein Pferd mit dessen Schweif an einem Elektrozaun angebunden. Das Tier stand die ganze Nacht hilflos und brauchte am nächsten Morgen eine Infusion. Jetzt ermittelt die Polizei in der Sache.

Voriger Artikel
Rettungsschwimmer-Nachwuchs kämpft um EM-Plätze
Nächster Artikel
Zwei Krippengruppen vorübergehend in Schulstraße

Schlimme Tierquälerei: Auf dieser Weide quälte ein Unbekannter den Wallach.

Quelle: Sebastian Preuss

Ribbesbüttel. Üble Tierquälerei in Ribbesbüttel: Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag einen Wallach mit seinem Schweif an den Elektrozaun festgebunden. Die Tierhalter haben Anzeige gegen unbekannt erstattet und setzen eine Belohnung für sachdienliche Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen.

Kim-Denise Wedde ist immer noch fassungslos über das Bild, das sich ihr am Sonntagmorgen bot. „Ich war kurz nach neun da. Da war mein Pferd mit dem Schweif am Stromzaun festgebunden.“ Der zwölfjährige Wallach Dear Will habe sich wohl die ganze Nacht nicht bewegen können.

Die Tierärztin habe ihm zehn Liter Infusion verabreichen müssen. „Er muss länger dort hilflos gestanden haben“, sagt die Tierhalterin. Und sei völlig dehydriert gewesen.

Die Folge: Der Wallach habe Herz-Kreislauf-Probleme gehabt, mittlerweile gehe es ihm wieder besser. Ob er auch Stromstöße vom mit dem Schweif verknoteten Elektrozaun bekommen habe, sei nicht bekannt, so Wedde. Am Nachmittag vorher jedenfalls sei das Gerät voll gewesen, am Sonntagmorgen leer.

Sie hofft, dass der Strom über einen Kurzschluss direkt in den Boden ging und nicht auch noch ihren Wallach gequält hat. Darüber hinaus sei auch noch der Zaun der Koppel mutwillig zerstört worden, berichtet sie.

„Ich war total schockiert und wusste erst gar nicht, was ich machen sollte“, sagt die 21-Jährige. „Es stimmt einfach traurig. Ich habe gleich Anzeige gegen unbekannt erstattet wegen Sachbeschädigung und Tierquälerei.“

Für Zeugenhinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, habe ihre Familie 300 Euro Belohnung ausgesetzt, sagt Kim-Denise Wedde. Der Aufruf laufe auch über soziale Medien und stoße dort auf ein breites Echo.

Von Dirk Reitmeister

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Isenbüttel

Auf der Themenseite zur Bundestagswahl 2017 finden Sie alle News und Informationen zur Wahl des deutschen Bundestags am 24. September 2017. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Wie schwer wiegt der Gomez-Ausfall?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr