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Viel Nachwuchs bei den Störchen in Calberlah

Adebars Entwicklung in der Samtgemeinde Isenbüttel Viel Nachwuchs bei den Störchen in Calberlah

Was war eigentlich los in den Storchennestern der Samtgemeinde Isenbüttel in der vergangenen Brutsaison? Weißstorchbetreuer Hans Jürgen Behrmann führt genauestens Buch und hält Rückblick.

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Storchenbilanz für die Samtgemeinde Isenbüttel: In fünf Orten wurde gebrütet.

Quelle: dpa

Samtgemeinde Isenbüttel. In Ausbüttel wurde von Anfang an nur ein Junges gesichtet. „Bei seiner Beringung zeigte sich, dass außerdem noch drei Eier im Nest lagen“, berichtet Behrmann. Eins war unbefruchtet, eins angebrütet, im dritten befand sich ein fast ausgewachsener, toter Embryo. „Die Ursachen für diese Fehlentwicklungen sind nicht bekannt“, so Behrmann. Aber das Einzelkind wurde flügge.

Alle Jahre wieder, und das nun 15 Jahre in Folge: Das Männchen in Calberlah auf den Wiesen ist besonders standorttreu. Seine jetzige Partnerin brütete nun zum sechsten Mal gemeinsam mit ihm, die beiden zogen drei Junge auf. Mit 27 flüggen Jungen in den vergangenen zehn Jahren „weist dieser Standort eine sehr hohe Nachwuchs-Produktivität auf“, sagt der Storchenbeauftragte.

Auch in Isenbüttel hat es nach zwei erfolglosen Brutjahren nun mit dem Nachwuchs geklappt. Der Storchenpapa war nach sieben Jahren Gehegehaltung ausgewildert worden, und Behrmann hatte schon vermutet, er sei unfruchtbar geworden. Doch in diesem Jahr wuchsen gleich vier Junge heran, drei von ihnen wurden flügge.

Die Vollbütteler Störchin hat sich dieses Mal gar nicht erst zu Fridolin in Leiferde aufs Nest gesetzt – dort war sie voriges Jahr von Friederike vertrieben worden. In diesem Jahr landete sie direkt auf „ihrem“ Nest an der Kläranlage, wo sie von ihrem Partner schon erwartet wurde. Wegen eines Nahrungsengpasses nach dem Schlüpfen wurde dort nur ein Junges flügge.

Erst um den 20. Mai herum begann das Wasbütteler Storchenpaar mit der Brut, die beiden Jungen wurden Ende Juli flügge. Da waren bis auf einen alle anderen Jungstörche im Kreis schon längst abgezogen. „Die Eltern warteten dann aber noch zwölf Tage, damit ihr Nachwuchs Flugerfahrung sammeln konnte. Dann begaben sich alle gemeinsam auf die große Reise“, berichtet Behrmann.

Von der Redaktion

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