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Isenbüttel Viel Hilfe für Asylbewerber
Gifhorn Isenbüttel Viel Hilfe für Asylbewerber
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00:18 16.01.2016
Die Flüchtlingshilfe läuft an: Hans-Friedrich Metzlaff (v.l.), Melanie Linke und André Schulz freuen sich über viele Ehrenamtliche, die sich engagieren wollen. Quelle: Rudert
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Isenbüttel

„Zwischen 40 und 50 Leute aus allen Orten der Samtgemeinde haben sich gemeldet, Jung und Alt, Männer und Frauen, Pärchen, alles bunt gemischt“, berichtet Melanie Linke. Sie ist in der Verwaltung die Ansprechpartnerin zum Thema Asylbewerberunterkünfte und Flüchtlingshilfe. „Viele wollen was mit Kindern machen oder haben sich bereit erklärt, beim Herrichten einer Unterkunft mit anzupacken.“ Auch Sprachkenntnisse seien in dem Fragebogen häufig genannt worden.

„Niemand steht rund um die Uhr zur Verfügung, die meisten sind berufstätig“, stellt Metzlaff fest. Umso schöner sei es, dass sich so viele engagieren wollen.

Wie dieses Engagement konkret aussehen kann, wird Thema einer Gesprächsrunde sein, zu der die Samtgemeinde einladen will. „Dort können sich die Hilfswilligen vernetzen und Ideen austauschen“, begründet Metzlaff das Angebot. Aber die Samtgemeinde kann auch Kontakte herstellen zur Flüchtlingshilfe für Clausmoorhof und Lessien, „falls jemand sofort aktiv werden möchte“.

Unterdessen sucht die Samtgemeinde weiter Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbewerber. „Wir haben in letzter Zeit vermehrt Angebote bekommen und sehen uns alles an“, sagt Bauamtsleiter André Schulz. Wenn irgend möglich, soll die Unterbringung in Turnhallen weiter vermieden werden, deshalb sind auch weitere Wohnraummeldungen jederzeit willkommen per Mail an fluechtlingshilfe@isenbuettel.de oder per Tel. 05374-8836 bei Melanie Linke. „Dort können sich auch weiterhin Leute melden, die sich engagieren möchten“, sagt sie.

104 Flüchtlinge und Asylbewerber in der Samtgemeinde

Aktuell leben 104 Asylbewerber und Flüchtlinge in der Samtgemeinde Isenbüttel. Bis zum 31. März sollen es 306 werden. „Zahlen, die sich noch ändern können“, sagt Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff.

Sowohl er als auch Bauamtsleiter André Schulz und Melanie Linke als Flüchtlingshilfe-Beauftragte der Verwaltung berichten von positivem Feedback. „Wenn wir Wohnraum für Flüchtlinge anmieten, informieren wir die Nachbarn darüber“, sagt Metzlaff. Melanie Linke erinnert sich an einen Fall von Vorbehalten. „Aber als die Flüchtlinge kamen, hieß es auf einmal: Braucht ihr noch ein Sofa?“

Bis auf zwei Wohngruppen mit jeweils vier jungen Männern sind in der Samtgemeinde ausschließlich Familien untergebracht, vorwiegend aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. „Wenn wir es hinbekommen, bringen wir befreundete oder verwandte Familien auch möglichst nah beieinander unter“, sagt Schulz, „wobei wir natürlich Gettobildung verhindern wollen.“ Metzlaff berichtet von vier Schwarzafrikanern, die in Wettmershagen gelandet sind: „Die Feuerwehr hat sie sofort zum Grillen und zum Weinfest eingeladen, so dass sie Kontakte knüpfen konnten.“ In Calberlah wird bereits eine Großfamilie begleitet, in Isenbüttel gibt es privat organisierte Sprachkurse: „Da wird unbürokratisch und ohne Verwaltungsaufwand geholfen“, freut sich Metzlaff. „Es wäre schön, wenn diese Ruhe bliebe, denn so findet Integration statt.“

tru

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