Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Isenbüttel Verkehrschaos bringt Kinder in Gefahr
Gifhorn Isenbüttel Verkehrschaos bringt Kinder in Gefahr
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 11.11.2017
Jeden Morgen das gleiche Bild: Vor der Grundschule Isenbüttel herrscht Verkehrschaos. Quelle: Sebastian Preuß
Isenbüttel

Durch die Nutzung der Schule als Außenstelle des DRK-Kindergartens habe sich die Situation verschärft, sagte Bürgermeisterin Tanja Caesar. „Mehr als 90 Kita-Kinder sind dazugekommen“, die von den Eltern gebracht werden. Dafür zeigt sie Verständnis. Nicht jedoch dafür, dass viele Eltern im Halteverbot an der Bushaltestelle parken, um den Nachwuchs direkt zum Gebäude zu bringen, anstatt ein Stück zu Fuß zu gehen.

Auch Schulrektorin Gabriele Smeikal sieht in dem Chaos große Gefahren für die Kinder durch rücksichtsloses Fahren, Parken und Halten vor der Schule. In ausgehängten Infoblättern in der Schule und E-Mails wies sie die Eltern auf die Gefahr für die Kinder hin. Aber: „Die Hinweise wurden einfach ignoriert.“

„Sogar in der Wendeschleife der Busse parken Eltern“, weiß auch die Bürgermeisterin. Da gebe es kein Durchkommen für die Busse, was wiederum zur Folge habe, dass die Kinder zu spät zum Unterricht kämen.

Laut Smeikal fehlt es an Parkplätzen: „285 Kinder besuchen die Grundschule, gut 90 die Kita, dazu kommen 24 Lehrkräfte und etwa 40 weitere Schulmitarbeiter“, zählt sie auf. Die Politik sei gefordert zu handeln. „Wir sollten einfach die Straße sperren, dann müssen alle zu Fuß gehen“, meint die Schulleiterin resignierend. Soweit wird es aber wohl nicht kommen – denn bei dem Treffen gab es laut Caesar erste Vorschläge.

Verkehrschaos vor Grundschule: Schul- und Elternvertreter, Polizei, Politik und Verwaltung suchten nach Lösungen. Quelle: Sebastian Preuß

Kontrollen, mehr Parkplätze und Parkausweise für Lehrer

Das morgendliche Verkehrschaos vor der Grundschule in Isenbüttel rief am Mittwoch Schul-, Kita- und Elternvertreter, Polizei, Politik und Verwaltung auf den Plan. Laut Bürgermeisterin Tanja Caesar wurden konstruktive Vorschläge erarbeitet, von denen „einige leicht umsetzbar sind“.

Während des Ortstermins wurde der Bürgermeisterin zufolge deutlich, dass es in der Schulstraße in Isenbüttel keine Schilder oder Piktogramme gibt, die auf die Einrichtung Schule hinweisen. „Das soll kurzfristig geändert werden.“ Während des Treffens wurde zudem die Forderung nach mehr Parkmöglichkeiten laut. Politik und Verwaltung werden laut Caesar hierzu jetzt die Möglichkeit prüfen, „an der alten Badeanstalt – etwa hundert Meter von der Schule entfernt – Parkplätze zu bauen“. Außerdem sei angeregt worden, Parkausweise für die Lehrer auszustellen.

Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff habe zudem signalisiert, dass in Zusammenarbeit mit der Polizei im Zuge unregelmäßiger Kontrollen vor der Schule verstärkt Parksünder aufgespürt werden sollen. Auf lange Sicht ist laut Bürgermeisterin letztlich zu überlegen, „die Schulstraße komplett zu verändern“. „Das wäre die ganz große Lösung“, sagt Caesar mit Blick in die Zukunft. Dafür fehlten jedoch derzeit noch zahlreiche Antworten von Verwaltung, Behörden und Verbänden. Schneller umsetzbar seien dagegen einige der Vorschläge, die gestern vor der Grundschule während des jüngsten Zusammentreffens erarbeitet wurden, das laut Bürgermeisterin „äußerst konstruktiv und im guten Miteinander“ verlaufen ist.

Von Hilke Kottlick

Ein Weihnachtsmann erinnert Autofahrer an Wasbüttels Weihnachtsmarkt. Der wohl knapp vier Meter große bärtige Geselle im roten Gewand steht am nördlichen Ortseingang. Aus Strohballen haben ihn Weihnachtsmarktorganisatoren und Anwohner am Samstag gemeinsam errichtet.

07.11.2017
Isenbüttel Lindenstraße in Allerbüttel - Altlasten im Boden verzögern Sanierung

Die Bauarbeiten zur Erneuerung der Lindenstraße in Allerbüttel laufen nun seit gut anderthalb Jahren. Zu lang nach dem Empfinden manches Anwohners. Und über bevorstehende Maßnahmen und Sperrungen würde – wenn überhaupt – nur sehr kurzfristig informiert, ärgert sich eine Anwohnerin.

09.11.2017
Isenbüttel Umrüsten in der Gemeinde Calberlah hat begonnen - Moderne LED-Technik kommt in die Laternen

Das große Umrüsten hat in der Gemeinde Calberlah begonnen – die Straßenbeleuchtung erfolgt künftig mit LED-Technik. Die ersten 50 Laternen sind schon erneuert worden, 427 weitere stehen noch auf der Liste. 300.000 Euro kostet das, 20 Prozent davon decken Fördermittel ab.

03.11.2017