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VW-Krise erreicht wohl auch Isenbüttel

Isenbüttel VW-Krise erreicht wohl auch Isenbüttel

Isenbüttel. Jetzt hat die Krise bei Volkswagen auch Isenbüttel erreicht. Die Samtgemeinde ist nur indirekt betroffen, die Gemeinde dagegen muss mit einem Gewerbesteuereinbruch rechnen. Das verdeutlichten Hans Friedrich Metzlaff und Jürgen Wisch im Samtgemeindefinanzausschuss.

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VW-Krise erreicht Isenbüttel: Die Gemeinde rechnet mit einem Gewerbesteuereinbruch, die Samtgemeinde ist schwächer betroffen.

Quelle: Ron Niebuhr

Samtgemeindebürgermeister und Kämmerer rechnen mit „schweren Zeiten“. Eine Haushaltssperre verhängen - wie Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter - müsse man jedoch nicht. Die Samtgemeinde ist eher am Rande betroffen. So gravierend wie die von VW geprägten Städte werde man durch die Krise des Autobauers voraussichtlich nicht getroffen. „Aber die Folgen werden deutlich spürbar sein“, sagte Metzlaff.

Härter dürfte es die Gemeinde Isenbüttel treffen, in der Teile des VW-Konzerns angesiedelt sind: „Die Folgen sind nicht im Detail absehbar. Aber die Gewerbesteuer sinkt sicherlich“, sagte Wisch. Und womöglich fordert VW bereits geleistete Steuervorauszahlungen zurück. Verschärfend kommt hinzu, dass die Isenbütteler trotzdem eine hohe Samtgemeindeumlage stemmen müssen. Deren Berechnungsgrundlage bildet nämlich noch ein steuerlich starkes Jahr. „Es zahlt sich aus, wenn man in den fetten Jahren Rücklagen gebildet hat“, sagte Metzlaff.

Klaus Rautenbach, Vorsitzender des Finanzausschusses und zugleich Isenbütteler Vize-Bürgermeister, war sich der „besonderen Lage“ für die Gemeinde bewusst: „Wir müssen die Konsequenzen erkennen und unsere eigenen Konsequenzen daraus ziehen.“ Das ist jetzt zunächst Aufgabe des Verwaltungsausschusses. Metzlaff deutete an, dass mit Verschiebungen bei der Samtgemeindeumlage zu rechnen sei, womöglich auch zu Lasten der übrigen Mitgliedsgemeinden.

rn

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