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Isenbüttel Urst-komisch: Thomas Nicolai begeistert
Gifhorn Isenbüttel Urst-komisch: Thomas Nicolai begeistert
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21:00 18.01.2015
Ein Mann, viele Rollen: Janusköpfig präsentiert sich Thomas Nicolai in der dramatische Oper von einer Seite als blonde Walküre, von der anderen als Tenor mit Schnauzbart. Urst-komisch. Quelle: Christina Rudert
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Nett war er auch und verriet bald, was der Programmtitel „Urst“ heißt: „Das ist sächsische Jugendsprache für geil, super, grandios.“ Und dann wollte er in der restlos ausverkauften Schulaula wissen: „Seid ihr bereit für Urst? Auch von dir Flitzpiepe will ich hören: Ja, wir sind bereit!“ Das Publikum tat ihm den Gefallen gerne.

Sobald die Formalien geklärt waren, zündete Nicolai - von Robert Neumann virtuos am Keyboard begleitet - ein musikalisches Feuerwerk. Eben war er noch Helge Schneider, der feststellte: „Ich bin so platt - das macht Langis Ente“. Culturbalahs Vorsitzende Annegret Langbein hatte ihn vor dem Auftritt mit Ente Barbarie beköstigt. Schon stand da Herzensbrecher Max Rabe: „Maybritt wurde still, als ich sagte, dass ich die Anne will.“ Vorhang - Auftritt Dieter Buletti mit Berliner Schnauze und dem Problem, dass die Tochter einen Veganer liebt.

Es geht noch schneller: Wie es sich wohl in einer Promi-WG anhört, wenn sich Marius Müller-Westernhagen, Otto Waalkes und Udo Lindenberg streiten, wer den Abwasch macht, und Harald Glööckler für Ruhe sorgt? Satzweise wechselt Nicolai Rolle und Stimmlage. Dann kündigt der Comedian an: „Jetzt wird‘s anspruchsvoll.“ Seufzer aus dem Publikum: „Oh nein.“ Kein Erbarmen, Oper ist dran. Robert Neumann mit Mozart-Perücke lässt ein Spinett erklingen, Thomas Nicolai setzt sich eine Doppel-Perücke auf: rechte Gesichtshälfte blonde Walküre, linke Gesichtshälfte Tenor mit Schnauzbärtchen. Das Drama um das nicht funktionierende Internet nimmt seinen Lauf.

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