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Umwandlung soll Schülerzahlen stabilisieren

Oberschule Calberlah Umwandlung soll Schülerzahlen stabilisieren

So ganz groß war das Interesse nicht an dem Informationsabend zur geplanten Umgestaltung der Oberschule in Calberlah in eine Realschule im Sommer 2018: Von den gut 50 Zuhörern in der Aula am Mittwochabend gehörten die meisten einem politischen Gremium oder einem Schulelternrat an.

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Oberschule Calberlah wird wieder Realschule

Projekt Realschule: Thomas Seeliger (v.l.), Sabine Fasterling und Hans Friedrich Metzlaff stellten die Pläne vor.

Quelle: Christina Rudert

Calberlah. „Für manchen klingt das vielleicht nach einem Schritt zurück, wenn wir jetzt aus der Oberschule wieder eine Realschule machen. Warum das nicht so ist, erklären wir heute“, sagte Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff. „Wir wollen mit diesem Schritt unseren Schulstandort sichern“, betonte Rektor Thomas Seeliger. „Und damit unsere tollen Ideen und Projekte“, ergänzte seine Stellvertreterin Sabine Fasterling.

Das geht nur mit Hilfe der Schülerzahlen: Wird die Schule Realschule, müssen alle Kinder aus der Samtgemeinde, die eine Realschule besuchen wollen, nach Calberlah. Bleibt sie Oberschule, können Eltern ihre Kinder an jede beliebige Schule außerhalb der Samtgemeinde schicken.

Schulamtsleiter Stefan Prekale: „Wenn wir fünf Schüler weniger im Jahrgang haben als jetzt, rutschen wir in die Einzügigkeit.“ Dann würden Lehrer abgezogen , das Angebot eingeschränkt und schlechter.

Was passiert mit den Kindern, deren schulische Leistung keinen Realschulbesuch zulässt? „Die müssen an die Freiherr-vom-Stein-Schule nach Gifhorn“, beantwortete Fasterling die Frage aus dem Publikum. Und was ist mit den Kindern, bei denen man nach einigen Jahren an der Realschule feststellt, dass sie überfordert sind? „Ich werde kein Kind einfach abschulen“, versprach Seeliger. Dafür seien die Förderung der Kernkompetenzen Rechnen, Schreiben und Lesen in den Klassenstufen fünf und sechs sowie Förderkurse in Mathe und Deutsch für die Klassen sieben und acht gedacht. Im Bereich Berufsorientierung werde verstärkt auch auf ein Studium vorbereitet, versicherte Fasterling. Die Frage nach künftigen Klassengrößen sei schwer zu beantworten, so Seeliger. „Wir rechnen mit einer guten Zweizügigkeit, bei Realschulen beträgt die maximale Klassengröße 30 Schüler.“

Von Christina Rudert

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