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Übung: Großfeuer im Messelager

Gifhorn und Isenbüttel proben den Ernstfall Übung: Großfeuer im Messelager

Meterhohe Flammen, dichter Rauch und acht Menschen, die vom Feuer eingeschlossen sind und auf Rettung warten: Dramatische Lage für eine Großübung, an der sich am Donnerstagabend die Ortsfeuerwehren aus Isenbüttel und Gifhorn beteiligten.

Premiere: Bei einer großen Übung im Messelager von VW probten die Feuerwehren aus Isenbüttel und Gifhorn am Donnerstagabend gemeinsam den Ernstfall.
 

Quelle: Cagla Canidar

Isenbüttel.  „Es ist eine Premiere, denn gemeinsam haben die beiden Wehren noch nie den Ernstfall geprobt“, sagte Frank Maiwald, Zugführer der Gifhorner Ortsfeuerwehr. Maiwald hatte vor drei Wochen damit begonnen, die Übungslage auszuarbeiten. Bei den Planungen für die Übung mit im Boot: Björn Peters, Zugführer der Feuerwehr in Isenbüttel.

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Premiere: Bei einer großen Übung im Messelager von VW probten die Feuerwehren aus Isenbüttel und Gifhorn am Donnerstag gemeinsam den Ernstfall.

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„Das Messezentrallager von VW im Isenbütteler Gewerbegebiet an der Moorstraße hat sich für die Übung angeboten“, erläutert Maiwald.

Die Aufgaben, die die ab 17.30 Uhr von der Leitstelle alarmierten Wehren zu bewältigen hatten, waren nicht gerade einfach. Die Übungslage sah den Ausbruch eines Brandes in der so genannten Präsentationshalle vor. „Durch einen Brand an einer Batterie-Ladestation für Gabelstapler ist das Feuer entstanden“, so Maiwald.

In der verrauchten und mehr als 20 Meter hohen Halle mussten laut Übungs-Drehbuch drei Vermisste gefunden und gerettet werden. „Fünf weitere Mitarbeiter warteten in den Büros im vierten Stockwerk auf Hilfe – zwei davon flüchteten später in Panik auf das Dach der Halle“, erläutert Maiwald das weitere Übungsszenario. Durch Rauch und Bauarbeiten war ein Entkommen über zwei Treppenhäuser nicht möglich. „Für die Rettung dieser beiden Übungsteilnehmer war die Drehleiter aus Gifhorn erforderlich“, führt Frank Maiwald aus.

Zu den kritischen Manöverbeobachtern gehörten unter anderem Gifhorns Ortsbrandmeister Uwe Michel, Marc Schaper, Verantwortlicher des Zentral-Messelagers, und auch Volkswagen-Brandschutzbeauftragter Heiko Schneider.

Von Uwe Stadtlich

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