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Trickbetrüger entkommt der Polizei nur knapp

Isenbüttel Trickbetrüger entkommt der Polizei nur knapp

Isenbüttel. Es handelte sich nur um wenige Minuten: Die Polizei in Isenbüttel hätte am Mittwoch fast einen Betrüger geschnappt. Er forderte von einer 84-Jährigen 1300 Euro - für das Säubern des Weges zu ihrer Garage.

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Dreiste Betrugsmasche: Ein Mann verlangte gestern in Isenbüttel von einer 84-Jährigen 1300 Euro für das Säubern ihres Weges - die Polizei hätte den Ganoven fast erwischt.

Der Mann ist flüchtig, die Fahndung läuft. „Am Dienstag rief mich meine Schwiegermutter an. Sie berichtete, dass ihr ein Mann angeboten hat, den Weg zur Garage zu säubern“, schildert Hans-Günter Wilden aus Leiferde den Fall. Der Täter habe 1300 Euro verlangt. Als sie zögerte, sei die Rede von 800, dann von 600 Euro gewesen. Seine Schwiegermutter habe signalisiert, das Geld zu besorgen. Daraufhin habe man sich für Mittwoch, 10 Uhr, verabredet.

Wilden informierte die Polizei. Sie habe mitgeteilt, pünktlich vor Ort zu sein. Er selbst habe sich ab 9 Uhr in der Nähe aufgehalten. Der Mann erschien laut Wilden aber schon um 9.45 Uhr. „Die Polizei war noch nicht da, deshalb versuchte meine Schwiegermutter, den Betrüger hinzuhalten“, sagt der Leiferder. Er selbst habe fieberhaft versucht, die Beamten über Handy und Festnetz anzurufen. „Leider hat er nicht 110 gewählt“, bedauert die Polizei. Als Wilden die Beamten erreichte, seien sie sofort ausgerückt. Er selbst habe den Mann gestellt und ihn des Betruges bezichtigt. Dann sei der in einem weißen Kastenwagen geflüchtet.

Die Polizei nahm mit vier Autos die Verfolgung auf - vergebens. Wilden beschreibt den Unbekannten als dunklen Typ, 1,65 Meter groß, dicklich. Im Auto habe auch eine Frau gesessen. Das Kennzeichen habe er notiert.

Die Polizei fahndet mit Nachdruck. Sie geht von einem Serientäter aus, der versucht, „alte Leute über den Tisch zu ziehen“. Wilden habe gut reagiert, so die Beamten. Sie appellieren an Senioren, keine Angst zu haben und die Polizei anzurufen.

hik

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