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Totes Reh bei Ribbesbüttel: Hat Wolf das Tier gerissen?

Bislang kein Vorkommen im Südkreis bekannt Totes Reh bei Ribbesbüttel: Hat Wolf das Tier gerissen?

Ist in der Gemeinde Ribbesbüttel ein Wolf unterwegs? Vorige Woche war ein totes Reh zwischen Ribbesbüttel und Druffelbeck entdeckt worden, der Kadaver löste bei einigen die Mutmaßung aus, dass ein Wolf das Tier gerissen hat.

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Ist ein Wolf bei Ribbesbüttel unterwegs? Ein gerissenes Reh löst diese Mutmaßung aus, Beweise gibt es aber nicht.

Ribbesbüttel. Florian Preusse vom Nabu Leiferde ist allerdings vorsichtig: „Anhand eines einzelnen Rissbildes ist es nicht möglich, die Todesursache eindeutig zu klären.“ Wolfsberater Joachim Remitz bestätigt diese Einschätzung.

So könnte es andere Todesursachen geben, beispielsweise einen Unfall mit einer landwirtschaftlichen Maschine. Der Kadaver wird dann von Füchsen, Kolkraben und anderen Tieren als Futterquelle genutzt, was im Nachhinein eine klare Feststellung der Todesursache schwierig mache, so Preusse.

Allerdings will er auch nicht ausschließen, dass ein Wolf das Reh gerissen hat: „Aufgrund des Wanderverhaltens des Wolfes kann jederzeit ein Tier hier durchstreifen.“ Bislang sei jedoch kein Wolfsvorkommen im Südkreis bekannt, und Remitz fügt hinzu: „Im Moment gehen viele Sichtmeldungen ein, vermutlich von zirka einjährigen Wölfen, die sich jetzt von ihrem Elternrudel absetzen und ein eigenes Territorium suchen. Hin und wieder erreichen mich auch Fotos oder Filme, die an ganz anderen Orten aufgenommen worden sind und aus dem Internet herunter geladen wurden“, nennt Remitz eine weitere Möglichkeit.

So soll auch bei Calberlah dieser Tage ein Wolf gesehen worden sein, der die Kanalbrücke von Wasbüttel aus überquert hat.

Preusse rät, sämtliche Beobachtungen sofort einem der Wolfsberater Joachim Remitz, Tel. 05835-8337 , Mail joachim.remitz@nfa-unterlue.niedersachsen.de, oder Karl-Gustav Laser, Tel. 05371-57587 , Mail karl-gustavlaser@web.de, zu melden.

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