Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 14 ° Gewitter

Navigation:
Tierheim sucht Pflegestellen für Katzenbabys

Boom in Ribbesbüttel Tierheim sucht Pflegestellen für Katzenbabys

Seit sich der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung der Katzen auf dem Wilscher Campingplatz angenommen hat (AZ berichtete), kann sich das Tierheim in Ribbesbüttel vor Katzenbabys kaum retten. „38 Tiere haben wir aufgenommen, davon sechs ausgewachsene“, sagt Tierheimleiterin Janina Bieling. „Das bricht uns fast das Genick.“ Und die 23 Pflegestellen sind voll.

Voriger Artikel
Zwei Krippengruppen vorübergehend in Schulstraße
Nächster Artikel
Weniger ausgesetzte Tiere als früher

Nicht alle Katzenbabys lassen sich anfassen: Janina Bieling mit zwei fauchenden Tigern.
 

Quelle: Christina Rudert

Ribbesbüttel/Gifhorn.  Seit sich der Tierschutzverein Gifhorn und Umgebung der Katzen auf dem Wilscher Campingplatz angenommen hat (AZ berichtete), kann sich das Tierheim in Ribbesbüttel vor Katzenbabys kaum retten. „38 Tiere haben wir aufgenommen, davon sechs ausgewachsene“, sagt Tierheimleiterin Janina Bieling. „Das bricht uns fast das Genick.“ Und die 23 Pflegestellen sind voll.

Hektor war der kleinste

Hektor war der kleinste: Silke Stechert mit einem ihrer drei aktuellen Pfleglinge.

Quelle: Christina Rudert

Nun sucht der Verein um Vorsitzende Gabriele Asseburg-Schwalki händeringend Leute, die für ein paar Wochen Katzenbabys aufnehmen, bevor diese dann in ein neues Zuhause vermittelt werden. „Das passiert nach der ersten Impfung mit acht Wochen“, sagt Janina Bieling.

Hübsch gezeichnet

Hübsch gezeichnet: Zwei der Katzenbabys vom Campingplatz in Wilsche.

Quelle: Christina Rudert

Einfach nur Katzenfreund zu sein, reicht nicht. „Gerade anfangs müssen die Babys mit Flasche gefüttert werden, das heißt: alle zwei Stunden rund um die Uhr“, sagt Gabriele Asseburg-Schwalki. Und ausreichend Zeit zum Kuscheln muss auch sein. Janina Bieling erklärt: „Die Babys sind halb wild.“ Um gut vermittelbar zu sein, müssen sie an Menschen gewöhnt werden.

In der Pflegestelle von Silke Stechert in Gifhorn müssen sich die drei Samtpfoten Tilda, Hektor und Hugo auch mit den beiden Hunden arrangieren, „das geht aber gut“, sagt Silke Stechert. Seit 14 Jahren nimmt die Tierarzthelferin Katzenbabys auf, „um die 90 werden es inzwischen gewesen sein. Bei uns sind sie immer mittendrin.“ Föhn, Hausklingel, Gebell: Das stecken die Winzlinge locker weg. Silke Stecherts Tipp: „Wer sich nicht sicher ist, ob er das schafft, kann mal für eine Woche Urlaubsvertretung für eine Pflegestelle machen.“

Katzenbabys zum Knuddeln

Katzenbabys zum Knuddeln: Gabriele Asseburg-Schwalki mit einer der kleinen Samtpfoten, die jede Streicheleinheit genießt.

Quelle: Christina Rudert

Dagmar Kaczmareck aus Rothemühle vermutet, dass durch ihr Haus schon um die 900 Katzenbabys gegangen sind. „Ich habe auch schon Wildlinge zahm bekommen, die ein paar Monate alt waren.“ Allerdings gibt sie selber zu: „Dafür war viel Einsatz nötig.“ „Das ist Einsatz mit Herz und Verstand“, sagt Bieling.

Die Futterkosten übernimmt der Tierschutzverein, stellt auch das Equipment. „Und wir stehen mit Rat und Tat zur Seite“, betont Gabriele Asseburg-Schwalki. Weitere Infos unter Tel. 05374-4434 sowie per Mail an info@tierschutzgifhorn.de.

Winzig und hübsch

Winzig und hübsch: Das dreifarbige Baby ist zurzeit noch im Tierheim.

Quelle: Christina Rudert

Von Christina Rudert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Isenbüttel

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Klassenerhalt geschafft: Muß der VfL in der nächsten Saison wieder zittern?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr