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Isenbüttel Tauchgänge unter der dicken Eisschicht
Gifhorn Isenbüttel Tauchgänge unter der dicken Eisschicht
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19:00 25.01.2016
Ein Spektakel der besonderen Art: Der Tauchclub Hibaru hatte zum Tauchen unter der sieben Zentimeter dicken Eisdecke des Tankumsees eingeladen, Quelle: Picasa
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Isenbüttel

Dazu gehört schon eine gehörige Portion Mut. Und mindestens eben so viel Überwindung. Nachdem Tauchlehrer Holger Braun vom Tauchclub Hibaru das Eis auf dem Tankumsee am Sonntag mit dem Beil aufgehackt hatte, gingen Stefan Höft und Sebastian Wehlauer in die Tiefe.

Zehn Minuten waren die beiden, gesichert durch ein am Bootssteg vertäutes Seil, nacheinander zwei Meter unter dem Eis unterwegs. „Man sieht, wie die Luftbläschen vom Ausatmen sich unter der Eisschicht sammeln“, sagt Hibaru-Sprecher Thomas Reimann. „Klaustrophobisch veranlagt sein darf man nicht da unten.“ Zumal das Ausstiegsloch ja erstmal wiedergefunden werden muss. „Die Taucher haben einen Kompass und sind durch das Seil gesichert, aber orientieren müssen sie sich natürlich trotzdem.“

Zwei Grad plus war das Wasser kalt. „An den Körper kommt es nicht durch den Trockentauchanzug, aber das Gesicht ist ungeschützt. Da beißt das Wasser ganz schön“, so Reimann. Kopf und Hände werden eisig kalt bei so einem ungewöhnlichen Ausflug in die stille Unterwasserwelt.

Direkt unter dem Eis konnten Höft und Wehlauer nicht schwimmen, „da wäre die Gefahr zu groß, dass eine scharfe Eiskante die Anzüge beschädigt“, sagt Reimann. Um wenigstens etwas Sicht zu haben, blieben sie auf ihrem vorher mit Braun abgesprochenen Dreieckskurs in etwa zwei Meter Tiefe.

Nicht nur für die Taucher, auch für die Zuschauer war das ein ungewöhnliches Spektakel, sie blieben am Seglersteg stehen und beobachteten das Eistauchen. Völlig erschöpft und ausgekühlt wärmten sich Höft und Wehlauer hinterher bei heißem Tee im Clubheim wieder auf. „Wir sind zwar ein familiärer Verein, aber wir haben auch Angebote für ganze Kerle“, lacht Reimann.

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