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Tankumsee: Tribal Dance und orientalischer Tanz

Isenbüttel Tankumsee: Tribal Dance und orientalischer Tanz

Tribal Dance ist Improvisation, orientalischer Tanz Choreografie - und doch hat beides viel gemein. Was, das erleben die Besucher des von der AZ präsentierten Mitmach-Familienfestes Sport am Tankumsee am Sonntag, 14. August. 

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Die Myosotis in vollem Ornat: Die Tribal-Dance-Gruppe aus Braunschweig kommt zu Sport am Tankumsee.

Quelle: Axel Bug

Während Bauchtanz mittlerweile auch hierzulande den meisten ein Begriff ist, ist Tribal Dance noch nicht so weit verbreitet. „Auf Mittelaltermärkten oder jetzt bei der Heinrich-Saga in Braunschweig in der Magni-Kirche treten wir auf“, sagt Tatjana Quast, die seit ein paar Jahren zu den Myosotis gehört.

Tatjana Quast ist über den Bauchtanz beim Tribal gelandet. „Manche Bewegungen ähneln sich, Tribal baut auf orientalischem Tanz auf, aber die Idee dahinter ist eine ganz andere“, erklärt sie. Während orientalischer Tanz aus der Folklore kommt und viele völlig unterschiedliche Rhythmen hat, „gibt es beim in den 1970er Jahren in den USA entstandenen Tribal nur zwei Tempi: slow und fast, langsam und schnell“. Die Formationen und Figuren des Tribal werden weltweit einheitlich getanzt. „Die Anführerin vermittelt per Zeichen, welche Figuren getanzt werden“, sagt Tatjana Quast. Wer gerade Anführerin ist, „das wechselt“. So habe Sibel Nefer zwar die meiste Erfahrung im Unterrichten, aber auch andere Mitglieder von Myosotis haben eine Fortbildung gemacht, um die Grundlagen des Tribaltanzes zu unterrichten, „auch unter dem Gesichtspunkt, gesundheitsbewusst zu trainieren“, betont Tatjana Quast.

Tribal Dance als Solo geht nicht, „mindestens zwei, drei Tänzer sollten es sein, und je mehr, desto spaßiger wird es“, weiß Tatjana Quast. Und wenn auf einem Mittelaltermarkt ein Dudelsack und eine Trommel einen treibenden, stampfenden Rhythmus anschlagen, „ergibt sich manchmal ganz spontan ein Tanz“.

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