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Tankumsee: Lebensretter sind jeden Tag im Einsatz

Isenbüttel Tankumsee: Lebensretter sind jeden Tag im Einsatz

Isenbüttel. Sie tun es ehrenamtlich und freiwillig: Während andere im oder auf dem Tankumsee den Sommer genießen, passen die Rettungsschwimmer und Wasserretter der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) auf. Zu tun haben sie fast immer - auch ohne Badeunfall.

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Mit dem Rettungsbrett unterwegs: Mit Hilfe des Boards werden Schwimmer aus dem Wasser gezogen und an Land gebracht.

Quelle: Christina Rudert

Tankumsee. Der Wespenstich in der Lippe, die Schnittwunde im Fuß, der Kreislaufkollaps in der Warteschlange am Kassenautomaten - Fälle für die DLRG. „Von der geplatzten Fruchtblase bis zum Herzkasper hatten wir hier schon alles“, sagt Wachleiter Torsten Meyer von der DLRG-Ortsgruppe Braunschweig, die diese Woche im Einsatz ist. „Zum Glück sind Badeunfälle aber selten“, ergänzt Anna Sauerbrei, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der Braunschweiger.

Die Tage sind durchorganisiert. „Um 10 Uhr beginnt der Wachdienst“, sagt Anna Sauerbrei. Offizielles Ende ist um 18 Uhr. An heißen Tagen verschiebt sich der Feierabend schon mal auf 19 Uhr. „Und wenn um 22 Uhr was passiert, sind wir natürlich auch da“, sagt Meyer.

Der Turm ist mit zwei Mann besetzt, dem Boot sind drei Rettungsschwimmer und Wasserretter zugeteilt, zwei sitzen in der Station am Funkgerät, mindestens zwei sind zu Fuß unterwegs - das ist die Minimalbesetzung. „An heißen Sommertagen reichen neun Leute nicht“, sagt der Wachleiter. „Dann kann man kaum genug Leute haben.“

Während in der Station alles auf Stand-by-Modus läuft - „wobei man im Fall eines Einsatzes sofort hellwach ist“, so Meyer -, fordert der Dienst auf dem Turm höchste Konzentration. „Das ständige Starren aufs Wasser ist anstrengend“, weiß Anna Sauerbrei. Taucht ein Schwimmer nicht mehr auf? Verändert sich der Schwimmstil? „Das Wasser hat um die 20 Grad, da meint auch mancher Ungeübte, er könne den See durchqueren“, nennt Meyer ein Risiko.

Das Boot ist regelmäßig auf Streife, die Mannschaft behält sowohl Badegäste als auch Segler im Blick. Und weil eben alles auf freiwilliger Basis läuft, werden die Dienste jede Stunde durchgetauscht. „Schließlich müssen die Leute motiviert bleiben“, sagt Anna Sauerbrei.

cha

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