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Tankumsee: Jubilar taucht einfach mal ab

Calberlah Tankumsee: Jubilar taucht einfach mal ab

Calberlah. Seinen 75. Geburstag feierte am Montag Helmut Engelen. Aber was machte der Calberlaher Jubilar? Er tauchte ab. Im Tankumsee. Zu seinem 1500. Tauchgang!

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Doppeltes Jubiläum: Der Calberlaher Helmut Engelen (2.v.l.) feierte am Montag seinen 75. Geburtstag und seinen 1500. Tauchgang am und im Tankumsee.

Quelle: Ron Niebuhr

Begleiten durften ihn Sohn Bert sowie die Tauchfreunde Pietro Sedda, Ingo Gutsche und Gerd Müller.

Die Geburtstagsgesellschaft ließ er mit Frau Ilona am Strand zurück. Für 25 Minuten. So lang dauerte der Jubiläumstauchgang. Ohne Frage ist das Tauchen Helmut Engelens größte Leidenschaft. Aber - Jubiläum hin oder her - der Tankumsee hatte ausgerechnet am Montag wenig zu bieten: „Die Sicht war gleich null“, erzählte Engelen. Gehofft hat er auf mehr, gerechnet hat er nicht damit. Er weiß: „Der Tankumsee ist im Spätherbst und Winter am schönsten.“ Nicht im Hochsommer.

Ganz anders der erste große Tauchgang 1973 in Spanien an der Costa Brava: „Da ging es gleich runter auf 34 Meter. Das war wirklich schön. Super Sicht und überall bunte Fische“, erinnert sich Engelen. Im Tankumsee war gestern bei gut acht Metern Schluss - und: „Nirgends Fische, nur ein paar Pflanzen“, bedauerte er. Schön war es für den 75-Jährigen trotzdem, mal wieder mit den Freunden abzutauchen. Erst recht zum Doppeljubiläum.

Zum Tauchsport ist der Calberlaher 1952 gekommen, beeindruckt von den Büchern und Filmen des Österreichers Hans Hass und des Franzosen Jacques Cousteau. Die Flossen von damals schmücken noch heute Helmut Engelens Carport. 1966 heuerte der Duisburger als Chemotechniker (Spitzname: „Der Ölpapst“) bei VW an.

Bald darauf trat er in den Tauchclub Wolfsburg ein. Kenia, Ägypten, Malediven (mit Leni Riefenstahl!), Philippinen - überall ist er schon getaucht. Und in Thomas Gottschalks Show „Na sowas!“ hat er in den 1980er Jahren mit Luft aus dem Auge einen Ballon aufgeblasen.

rn

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