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TV-Team aus Tokio filmt bei Heidi Stein

Isenbüttel TV-Team aus Tokio filmt bei Heidi Stein

Isenbüttel. Für eine Dokumentation über die Geschichte der DDR 25 Jahre nach der Wiedervereinigung hat am Mittwoch ein TV-Team aus Tokio bei Heidi Stein am Tankumsee gefilmt.

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Kiste voller Familienbilder: Heidi Stein und Heinz Liegmann werden von einem japanischen TV-Team interviewt.

Quelle: Christina Rudert

„Wie war dein Gemütszustand, als du das Phantombild von Dirk gesehen hast?“, fragt Marion Mäurich. Heidi Stein weiß es genau: „Ich war irgendwie froh.“ Das japanische Fernsehteam um Redakteur Ayumi Hasegawa und die Koordinatorin Mäurich filmte am Mittwoch am Tankumsee. Heidi Steins Suche nach ihrem Sohn wird Teil der Dokumentation.

Die gebürtige Görlitzerin ist jedes Mal aufs Neue emotional aufgewühlt, wenn sie ihre Geschichte vom Verschwinden des Sohnes, von Stasi-Schikane und Zuchthaus erzählt. Kurz reißt sie das Thema Honecker-Enkel Roberto Yanez und dessen Ähnlichkeit mit Dirk an, dann berichtet sie von ihrer Haft in Bautzen. „Wie hast du diese Zeit bloß durchgehalten?“, will Mäurich wissen. „Wegen meiner Kinder“, antwortet Heidi Stein.

Das Team aus Tokio ist für zehn Tage in Deutschland, um eine Dokumentation vom Bau bis zum Fall der Mauer zu drehen. „Das wird ein einstündiger Film im Stil von Guido Knopps History“, sagt Marion Mäurich. Eine Stasi-Frau und Egon Krenz, Peter Brinkmann, 1989 DDR-Korrespondent der Bild-Zeitung, und die beiden Schwestern, denen im Herbst 1961 als Letzte in der Bernauer Straße die Flucht gelang - sie alle standen vor der Kamera. Das Team hat auch in Bautzen gedreht. Als Heidi Stein von ihrer Zeit dort erzählt, reagiert Marion Mäurich betroffen: „Das sind ja Nazi-Methoden.“

„Die Geschichte von Heidi Stein wird der emotionalste Teil unseres Films“, sagt die Koordinatorin. Auch weil in Japan ebenfalls Kinder entführt werden - von den Nord-Koreanern. „Die Japaner können sich mit Heidi Steins Geschichte identifizieren“, sagt Mäurich.

tru

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