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Isenbüttel Susanne Martin hilft beim Wiederaufbau in Nepal
Gifhorn Isenbüttel Susanne Martin hilft beim Wiederaufbau in Nepal
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00:25 18.05.2018
In Nepal wird gebaut: Die Isenbüttelerin Susanne Martin (hinten, Mitte) bedankt sich bei allen Spendern im Raum Gifhorn für die Unterstützung. Quelle: privat
Isenbüttel

„Im Oktober 2017 haben wir das Dorf Mukhiya Gaun und die Gramidevi Schule besucht“, berichtet sie. Laut Martin war die Planung für den Neuaufbau des Dorfes nach dem Erdbeben 2015 „ein geduldiges, dafür aber auch ein echtes Beteiligungsprojekt“. Als wichtige Grundlage mussten die Bodeneigentumsrechte geklärt werden und beurkundet vorliegen, damit die neuen Häuser auf eingetragenem Boden stehen, informiert sie.

„Wünsche für diese Häuser mussten mit Fördergeldern, der Erdbebensicherheit und Bauvorschriften auch im Wortsinn unter ein Dach kommen“, so Martin. Bedingung für staatliche Fördergelder sei unter anderem, „dass sich eine Toilette im Haus befindet sowie ein Schornstein, der den Rauch nach außen bringt, ferner eine Erdbeben sichere Bauweise“.

Gebetsraum statt Innentoilette

Die zur Verfügung stehenden Mittel bestimmen laut Martin die Größe der Häuser. Für einige Bewohner sei ein zweiter Stock wichtig, denn „seit Jahren lagern sie ihre Vorräte über den Wohnräumen“, denn im Monsun seien die unteren Räume nass. Feuchtigkeit könne die Ernte verderben. Andere Bewohner hätten gern einen Bereich für ihr Gebet eingerichtet. Dafür würden sie auf die innenliegende Toilette verzichten – dann allerdings würden Gelder aus der staatlichen Förderung gestrichen.

Hilfe für Nepal: Unter anderem wurden Schulbücher angeschafft. Quelle: privat

Die Isenbüttelerin berichtet, dass eine alleinerziehende Mutter den einzigen Dorfladen betreibe, „auch dafür sollte Fläche im Haus geschaffen werden“. Und es wurden Lösungen gefunden, „es wird gebaut“, freut sie sich – und bedankt sich bei allen Spendern im Raum Gifhorn.

Mittagessen für 220 Schüler

Sie sagt, dass mit dieser Unterstützung auch Schulbücher für die Gramidevi Schule angeschafft werden konnten. „Außerdem wird in der Schule täglich ein Mittagessen für 220 Schüler angeboten.“ Auf dem Lande dürfen Martin zufolge vor allem die älteren Kinder wegen des warmen Mittagessens zur Schule – und „sie werden deshalb nicht zur Mitarbeit verpflichtet“.

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