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Isenbüttel Störche in Calberlah besonders treu und produktiv
Gifhorn Isenbüttel Störche in Calberlah besonders treu und produktiv
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20:00 04.10.2018
Storchenbilanz für die Samtgemeine Isenbüttel: Bei sieben Brutpaaren wurden sieben Jungtiere flügge. Quelle: Symbolfoto dpa
Samtgemeinde Isenbüttel

Er vermutet, dass in Allerbüttel die Eltern noch zu jung und durch die Trockenheit überfordert waren. „Zumindest ein Partner war erst zweijährig.“ Das Junge habe nur wenige Tage überlebt. In Ausbüttel konnte Behrmann drei Junge beringen, nachdem im Vorjahr nur aus einem der vier Eier ein Junges geschlüpft war.

Paar in Calberlah besonders treu und produktiv

Das Calberlaher Männchen bezeichnet Behrmann als besonders standorttreu: „Seit seiner ersten Brut 2003 ist es jedes Jahr wieder gekommen.“ Seine jetzige Partnerin brütete zum siebten Mal mit ihm zusammen. Die beiden zogen wie im Vorjahr drei Junge auf, mit 27 flüggen Jungen in den vergangenen zehn Jahren weist dieser Standort im Landkreis die zweitgrößte Nachwuchs-Produktivität auf.

Brutabbruch in Isenbüttel

In Isenbüttel wurde die Brut – vermutlich unfreiwillig – abgebrochen. Behrmann meint, das könnte mit Auseinandersetzungen mit einer Gruppe von sieben in der Nähe übersommernden Störchen zusammenhängen. Eventuell sei auch das in etwa einem Kilometer Entfernung verletzt gefundene und in Leiferde vom Nabu gesund gepflegte Tier das Isenbütteler Weibchen gewesen.

Keine Brut in Ribbesbüttel

In Ribbesbüttel war die Nisthilfe im Frühjahr gerade aufgestellt, als auch schon ein dreijähriges Männchen zu Besuch kam. Dieses pendelte zwischen Ribbesbüttel und dem ebenfalls neuen Nest Ausbüttel/Dorf – und entschied sich dann für Gifhorn-Winkel. Pfingsten landete ein junges Storchenpaar in Ribbesbüttel, das jedoch nicht brütete. In Vollbüttel landete im achten Jahr in Folge das bekannte Männchen, zu dem sich aber ein neues Weibchen gesellte. Ein Junges wurde flügge, die Familie ging in den östlich gelegenen Wiesen auf Heuschreckenjagd.

Wasbütteler Jungtiere überleben nicht

In Wasbüttel wurde fünf Wochen früher als voriges Jahr mit der Brut begonnen, Mitte Mai wurden drei Junge gesichtet. Bald war es nur noch eines, und auch das überlebte die extreme Trockenheit nicht.

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