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Startschuss für das neue Netzwerk „ZWAR“

Isenbüttel Startschuss für das neue Netzwerk „ZWAR“

Isenbüttel. Zwischen 55 und 65 Jahren beginnt ein neuer Lebensabschnitt: der Ruhestand. Wer bis dahin kaum Kontakte geknüpft oder Freundschaften zu sehr vernachlässigt hat, tut sich oft schwer, Gleichgesinnte für Hobbys zu finden. Das neue Netzwerk „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ möchte helfen.

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Gelungener Auftakt: Knapp 200 Isenbütteler erlebten den Startschuss fürs neue Netzwerk „Zwischen Arbeit und Ruhestand“.

Quelle: Ron Niebuhr

Die Auftaktveranstaltung fand am Mittwochabend in Isenbüttels Schulforum statt. Die Samtgemeinde hatte 2160 Bewohner angeschrieben, knapp 200 kamen - mehr als erwartet. „Üblich ist, dass drei bis fünf Prozent der Einladung folgen“, sagte Thorsten Müller. Der Sozialkoordinator der Samtgemeinde begleitet das Netzwerk ein Jahr lang, dann soll es auf eigenen Füßen stehen.

Wie Erfolg versprechend das Projekt ist, zeigt ein Blick nach Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt nach Dortmund. Dort besteht das Netzwerk „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ seit nunmehr 37 Jahren. 60 Kommunen ringsum haben sich angeschlossen, Hunderte Freizeitgruppen sind daraus hervorgegangen. Im Kern gehe es darum, „das Miteinander zu beleben“, erklärte Ute Schünemann-Flake vom Dortmunder Netzwerk. Die gestärkte Gemeinschaft hilft Ruheständlern möglichst lange selbstbestimmt im gewohnten Umfeld zu leben. Und sie schützt nachhaltig vor Vereinsamung im Alter.

„Keine Angst, wir wollen ihnen keine Heizdecken verkaufen“, scherzte Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff. Man wolle vielmehr den Anstoß geben, sich rechtzeitig mit wesentlichen Fragen auseinander zu setzen: Wie will ich eigentlich alt werden? Was mache ich, wenn die Kinder aus dem Haus sind? Was fange ich mit meiner Zeit an, wenn ich nicht mehr zur Arbeit gehe? In moderierten Arbeitsgruppen entwickelten die Teilnehmer Ideen. Die sollen in 14-täglich folgenden Basisgruppen-Treffen vertieft werden.

 rn

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