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Smovey-Walking: Ringe fördern Koordination

Sport am Tankumsee Smovey-Walking: Ringe fördern Koordination

Beim von der AZ präsentierten Sport am Tankumsee wird auch die Sportart „Smovey Walking“ vorgestellt. Was das Laufen mit den neonfarbenen Ringen bewirkt, hat AZ-Redakteurin Christina Rudert vorab schon einmal gestestet.

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Good Vibrations: Die Ringe mit den darin verborgenen Stahlkugeln lassen sich auch zur Massage einsetzen.

Quelle: Christina Rudert

Calberlah. „Was ist das denn für ein lustiges Hobby?“, fragt eine Radfahrerin, als sie die Gruppe der Gesundheitssportler vom SV Calberlah mit ihren giftgrünen Smoveys beim Walken überholt.

Training für die Koordination

Training für die Koordination: Mit den Smoveys in den Händen erfordert das Bewegen von Armen und Beinen mehr Konzentration als üblich.

Quelle: Christina Rudert

Eine Sportart zum Ausprobieren ist das – Lisa Ahrens wird sie mit ihrer Gruppe beim von der AZ präsentierten Sport am Tankumsee am Sonntag, 13. August, vorstellen. AZ-Redakteurin Christina Rudert durfte jetzt schon mal eine Proberunde mitlaufen.

Smovey Walking

Smovey Walking: Die sportlichen Teilnehmer sind rund um Isenbüttel unterwegs.

Quelle: Christina Rudert

„Das ist ein Koordinationstraining“, betont Lisa Ahrens. Was sie damit meint, stelle ich gleich nach den ersten Schritten fest. Wie beim Spazierengehen, Wandern oder Walken soll ich die Arme mit den Ringen gegenläufig zu den Beinen bewegen. Klingt total einfach. Ist es aber nicht. Plötzlich meint nämlich der Kopf, er müsse die Regie übernehmen und Arme und Beine koordinieren, was die ja sonst ganz gut alleine hinbekommen. Danke, Kopf! Geht gar nicht!

Klingt total einfach, ist es aber nicht

Klingt total einfach, ist es aber nicht: Smovey Walking will gelernt sein.

Quelle: Christina Rudert

Mühsam versuche ich, den Kopf auszuschalten. Das klappt erst, als ich mir von Lisa Ahrens beim Gehen die Vorteile von Smovey Walken erklären lasse. Bis zu dem Kommentar von hinten: „Die junge Frau muss mehr mit den Armen machen“, mahnt Helmut Ahrens. Schwupps, meldet sich mein Kopf wieder und ich gerate ins Straucheln. Es kribbelt bis in die Ellbogen. Dafür sorgen die vier Stahlkugeln, die sich in dem giftgrünen Schlauch verstecken. Sie vibrieren bei jeder Bewegung, die Vibration wandert über die Handflächen hinauf bis zu den Schultern. „Beim gleichmäßigen Schwingen erreicht die Vibration 60 Hertz, das entspricht dem Herzschlag“, sagt Lisa Ahrens.

Die gut drei Kilometer lange Walking-Strecke wird fünf, sechs Mal unterbrochen. Mit Übungen – „die man übrigens auch zuhause vor dem Fernseher machen kann“ – werden gezielt Muskeln aktiviert, Lymphe massiert oder die Koordination verbessert. Linker Arm schwingt das Smovey, rechtes Bein wird angehoben. Und umgekehrt. In einem Kreis stehen die sechs Smovey-Walker – drei sind zurzeit im Urlaub – im Wald und schwingen voller Elan.

„Sogar Rollstuhlfahrer kann man mit den Ringen aktivieren“, berichtet Lisa Ahrens. Was mit den Smoveys noch so alles möglich ist, können Besucher bei Sport am Tankumsee unter Anleitung ausprobieren.

Von Christina Rudert

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