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Service-Center soll Verwaltung entlasten

Isenbüttel Service-Center soll Verwaltung entlasten

Isenbüttel. Wer die Samtgemeindeverwaltung anrufen will, könnte schon bald bei einem Call-Center landen.

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Bald in Wolfsburg zu erreichen: Die Samtgemeinde Isenbüttel plant, Anrufe künftig durch ein externes Service-Center bearbeiten zu lassen.

Quelle: Ron Niebuhr

Wer bei Firmen-Hotlines anruft, landet nicht selten in einem Call-Center. Auch immer mehr Behörden stellen auf dieses System um - wie demnächst die Samtgemeinde Isenbüttel, die eingehende Anrufe künftig von einem Service-Center in Wolfsburg beantworten lassen will.

Das Service-Center, dessen Betreiber die Stadt Wolfsburg ist, beschäftigt derzeit 17 Call-Agents. Sie nehmen täglich rund 550 Anrufe entgegen. Neben der Stadt Wolfsburg beteiligen sich die Gemeinde Uetze, der Landkreis Helmstedt und die Samtgemeinde Boldecker Land am Service-Center. Die Samtgemeinde Isenbüttel möchte dort jetzt ebenfalls einsteigen. Zunächst auf Probe für drei Jahre - für rund 12.000 Euro jährlich.

Mit der Betriebsaufnahme ist im zweiten Quartal 2016 zu rechnen. Fixkosten fallen nicht an, abgerechnet werden vom Service-Center nur eingegangene und bearbeitete Anrufe. Im Bürgerbüro und auf der allgemeinen Rufnummer hat das Isenbütteler Rathaus aktuell rund 300 Anrufe pro Monat. Die Anrufe - oft geht es um Fragen zu Öffnungszeiten, Müllentsorgung oder Personalausweisen - halten die Mitarbeiter von ihren Kernaufgaben ab. „Die Call-Agents sollen sie entlasten“, erklärte Tobias Schweckendiek. Der Abteilungsleiter Interne Dienste sagte, dass sich das Service-Center verpflichtet, mindestens 75 Prozent der Anrufe in den ersten 30 Sekunden anzunehmen und 60 Prozent der Anrufe fallabschließend zu beantworten. Der Finanzausschuss der Samtgemeinde empfahl, versuchsweise für drei Jahre das Service-Center zu beauftragen.

rn

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