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Schützen bringen Schießstand in Schuss

Calberlah Schützen bringen Schießstand in Schuss

Calberlah. Nicht kleckern, sondern klotzen: Selbst wenn die Zahl der Helfer leider überschaubar bleibt, hängen sich die Calberlaher Schützen bei ihren Arbeitseinsätzen richtig rein. Schließlich gilt es, die Schießstände an aktuelle Auflagen anzupassen. Und im Straßenbau packen sie auch mit an.

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Fleißig: Die Calberlaher Schützen bauen derzeit ihre Schießstände um und leisten Hilfsarbeiten im Straßenbau zum Vereinsheim.

Quelle: Ron Niebuhr

Calberlah. Der Landkreis Gifhorn und der von ihm beauftragte Schießsportsachverständige haben dem Calberlaher Schützenverein Auflagen gemacht. Die setzen zehn bis zwölf Helfer aus dem Verein seit ein nunmehr fünf Wochen um. „Wir sind jeden Samstag hier gewesen“, berichtet Vorsitzender Andreas Germer.

Im offenen Kleinkaliberstand müssen die steinernen Traversen mit Holz verkleidet werden. Das soll Querschläger verhindern - und kostet den Verein zwischen 600 und 700 Euro. Im Luftgewehrschießstand war die Deckenverkleidung bisher aus Holz, die Latten verliefen quer zur Schussrichtung. Um das mögliche Abprallen von Munition auszuschließen, bringen die Schützen jetzt in Eigenleistung eine Deckenverkleidung als Verbundsystem an. Die Kosten bezifferte Germer mit gut 1800 Euro.

Die Schützen sind sich ihrer Verantwortung bewusst: „Es geht um die Sicherheit. Da führt kein Weg dran vorbei“, sagte Germer. Der Vorsitzende betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Verein, Landkreis und dem Sachverständigen sehr rund laufe: „Wir pflegen ein gutes Verhältnis.“

Gleiches gilt übrigens fürs Miteinander von Schützen und Gemeinde. Daher ist es Ehrensache, dass die Schießsportler beim Ausbau des bisher nur mit Mineralgemisch befestigten Stichweges von der Görlitzer Straße zum Vereinsheim helfen. „Wir sortieren und stapeln die Pflastersteine“, sagte Germer. Das erleichtert es den Gemeindearbeitern, die Steine zu setzen.

rn

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