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Isenbüttel Lärmaktionsplanung für Calberlah ohne Aktion
Gifhorn Isenbüttel Lärmaktionsplanung für Calberlah ohne Aktion
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00:22 01.10.2018
Ortsdurchfahrt Calberlah: Trotz der hohen Verkehrsbelastung soll sich der Lärm laut eines Gutachtens in Grenzen halten. Quelle: Burkhard Heuer
Calberlah

Obwohl sich insbesondere zu den Stoßzeiten eine Blechlawine aus Autos und Lastwagen durch den Ort wälzt, halte sich die Belästigung für Anlieger speziell durch den Geräuschpegel offenbar in erträglichem Rahmen.

Keine Notwendigkeit für Schallschutzmaßnahmen

Gemessen und bilanziert haben dies Experten einer Landesbehörde in Hildesheim unter dem Titel „Lärmaktionsplanung“. Von Aktion allerdings keine Spur. Zwar stellte man in Calberlah an den Landesstraßen 282 und 321 leicht erhöhte Werte fest. Kein Grund allerdings, dass beispielsweise das Land mit aufwändigen Schallschutzmaßnahmen aktiv werden müsste. In den Durchgangsstraßen von Isenbüttel und Ribbesbüttel wurden ohnehin keine Überschreitungen irgendwelcher Grenzwerte gemessen.

„Das Gutachten ist eine Farce“

„Das Gutachten ist eine Farce“, ereiferten sich Mitglieder des Samtgemeinderates am Donnerstag. Zweiter stellvertretender Samtgemeindebürgermeister Horst-Dieter Hellwig (UWG) und Ratsherr Jochen Gese (CDU) wischten das Papier vom Tisch: „Ein Muster ohne Wert“, meinte Gese. „Viel Arbeit, aber nur etwas, was in der Schreibtischschublade verschwindet“, so Hellwig.

Auch Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff (parteilos) konnte dem Gutachten nichts Positives abgewinnen, betonte aber, dass man sich zum Inhalt ohnehin nicht äußern könne. „Wir nehmen das Papier lediglich zur Kenntnis.“

Samtgemeinde unterstützt die Sozialgenossenschaft

Viel erfreulicher war ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung: Um ältere und hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen, soll eine Sozialgenossenschaft für Nachbarschaftshilfe gegründet werden. Die Samtgemeinde leistet dafür eine Anschubfinanzierung. „Wir haben das Modell bereits in einigen Ortschaften unserer Samtgemeinde vorgestellt und recht gute Resonanz gefunden“, erklärten Ratsvorsitzender Rolf Schliephacke (SPD) und Bürgermeister Metzlaff.

Auch ein Name dafür wurde bereits favorisiert: Die Hilfsgemeinschaft soll nach der Hehlenriede benannt werden. Gesucht werden noch Freiwillige, die bei Einkäufen, Behördengängen oder auch nur beim Gespräch älteren Menschen zur Seite stehen.

Von Burkhard Heuer

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