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Isenbüttel SPD beantragt Pflegeheim für Isenbüttel
Gifhorn Isenbüttel SPD beantragt Pflegeheim für Isenbüttel
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14:35 02.11.2017
Pflegeheim für Isenbüttel: Die SPD-Fraktion – hier: Ricarda Rochlitz, Axel Lackmann (l.) und Detlef Lehner – hat die Suche nach Investoren und Betreibern beantragt.  Quelle: Ron Niebuhr
Isenbüttel

 Die Idee, in Isenbüttel ein Pflegeheim zu bauen, scheiterte bisher an fehlenden Investoren und Betreibern. Die Pflegelandschaft allerdings wandelt sich. Die SPD-Fraktion im Gemeinderat sieht darin eine Chance fürs Dorf, den lang gehegten Wunsch endlich zu verwirklichen.

Pflegebedürftige Menschen wollen im vertrauten Umfeld bleiben. „Und den Angehörigen möchten wir es nicht zumuten, dass sie ewig weit fahren müssen, um jemanden zu besuchen“, sagte SPD-Fraktionssprecher Detlef Lehner. Gemeinsam mit Ricarda Rochlitz und Axel Lackmann erläuterte er, wie das für die Isenbütteler zu erreichen ist: mit einem Pflegeheim.

Spezialisieren soll es sich auf Schwerstpflege, Demenz- und Palliativversorgung. Für gewöhnliche Altenpflege sei kaum Bedarf zu erwarten, sagte Lehner. Die SPD-Fraktion hat mit Pflegefachleuten gesprochen. Demnach gehe der Trend zur häuslichen Pflege. Erst wenn sie von Angehörigen und ambulantem Pflegepersonal nicht mehr zu leisten sei, zögen Betroffene in entsprechende Einrichtungen um. „Daher sollte ein Gebäude mit 20 bis 30 Plätzen für Isenbüttel ausreichend sein“, berichtete Lehner aus dem Gespräch mit Experten.

Ein passendes Grundstück befindet sich derzeit im Besitz der Samtgemeinde, ist schon seit langem für soziale Zwecke vorgesehen und liegt hinter der DRK-Anlage für Betreutes Wohnen am Wiesenhofweg. Für ein klassisches Altenheim mit 50 oder mehr Betten war dort immer zu wenig Platz, für ein spezialisiertes Pflegeheim reicht die Fläche wohl aus. Isenbüttels SPD-Fraktion jedenfalls hat beantragt, dass die Verwaltung nach Investoren und Betreibern suchen soll. „Wir sind guter Dinge, dass unser Antrag noch vor Weihnachten im Rat zur Diskussion kommt“, sagten Rochlitz, Lehner und Lackmann.

Von Ron Niebuhr

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