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Rollator-Training für Senioren

Calberlah Rollator-Training für Senioren

Calberlah. Rollatoren machen gehbehinderte Menschen mobil. Allerdings sollten diese auch wissen, wie man sich damit sicher bewegt. Hans-Heinrich Kubsch, Verkehrssicherheitsbeauftragter der Gifhorner Polizei, bot jetzt auf Einladung von Isenbüttels Seniorenbeirat und Calberlahs Christuskirche ein Training an.

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Sinnvolles Training: Auf Einladung von Isenbüttels Seniorenbeirat und Calberlahs Christuskirche übten Senioren den Umgang mit dem Rollator.

Quelle: Ron Niebuhr

Auf einen Rollator sind die wenigsten Senioren vorbereitet - und jüngere Menschen schon gleich gar nicht. „Die Sanitätshäuser erklären meistens nur die grundlegenden Funktionen“, berichtete Kubsch. Sicher im Straßenverkehr ist man so aber noch lange nicht unterwegs. „Eigentlich müssten Kinder oder Enkel ein Auge drauf haben, wie Opa und Oma mit dem Rollator umgehen“, sagte Kubsch. Nur was nützt das, wenn sie selbst keinen Plan haben?

Der Verkehrssicherheitsberater dagegen kennt sich aus. Ehe er vor rund zwei Jahren mit den Kursen für Senioren anfing, übte er selbst zwei Wochen mit einem Rollator. Der Profi weiß, dass Fehler bereits bei der Körperhaltung unterlaufen: „Beim Rollator steht man zwischen den Reifen“, erklärte Kubsch. Tatsächlich halten ihn viele wie eine Schubkarre. Wird er dann noch viel zu schwer mit einer Getränkekiste beladen und ziehen die Bremsen nicht mehr wirklich, saust er schon bei wenig Gefälle auf Nimmerwiedersehen davon.

„Die Handtasche sollte nie offen im Korb, sondern besser unterm Sitz liegen“, warnte der Polizist vor Dieben. Unter Kubschs Anleitung absolvierten die Senioren vor der Christuskirche einen Slalom-Parcours. An einem VLG-Bus übten sie sicheres Ein- und Aussteigen. Das A und O für Erfolg mit dem Rollator sei, dass man allen falschen Stolz beiseite schiebt und ihn annimmt. „Dann wird aus der Gehhilfe ein Gehilfe“, sagte Kubsch.

rn

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