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Isenbüttel Rock am Tewenklint bringt 3050 Euro für Kinder
Gifhorn Isenbüttel Rock am Tewenklint bringt 3050 Euro für Kinder
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19:02 27.05.2018
Mit Vollgas dabei: Vier Bands - hier K.T. Says No - spielten ohne Gage beim Wasbütteler Rock am Tewenklint. Quelle: Ron Niebuhr
Wasbüttel

„Bleibt hier oder holt noch ein paar Leute dazu, aber genießt den Abend – und vor allem: spendet kräftig“, rief Moderator Rüdiger Markworth dem schon zu Beginn zahlenmäßig starken Publikum zu. Das durfte sich auf vier lässig abrockende Bands freuen: K.T. Says No, KGB, Stürmer Deluxe und Pretty in Pink. DJ Wolle sorgte mit seinem Team für die Sound- und Lichttechnik, die Musiker verzichteten auf ihre Gage, die Schützen als Veranstalter auf Eintritt.

Vier Bands spielten ohne Gage auf, am Ende kamen 3050 Euro beim „Rock am Tewenklint“ zu Gunsten krebskranker Kinder zusammen. So feierten die Zuschauer und Musiker:

Im Gegenzug hoffte der Schützenverein um Adrian Mende auf viele Spenden für den Wasbütteler Förderverein zur Behandlung krebskranker Kinder um Klaus-Dieter Brandt und Gabriele Busse-Radünz. Helferinnen drehten mit Spendendosen im Publikum ihre Runden. „Lasst das Klimpergeld stecken. Daran haben die Mädels zu schwer zu tragen. Steckt lieber Scheine hinein, die sind leicht und rascheln schön“, ermunterte Markworth dazu, großzügig zu sein.

Mit K.T. Says No stand eine der angesagtesten Coverbands der Region auf der Bühne. KGB aus Calbrlah spielten mit Vollgas alles, was richtig Laune macht – vom Oldie bis zu aktuellen Hits. Und Stürmer Deluxe setzten auf Deutschrock. „Sie waren hier alle schon mal dabei“, freute sich Mende übers erneute Gastspiel. Erstmals am Start waren Pretty in Pink, die mit ihren Coversongs Feeling und Flair der 50er- bis 70er-Jahre in Wasbüttel neu entfachten. „Es waren 600 Leute hier, vielleicht auch 700. 3050 Euro sind ein neuer Rekord“, freute sich Mende über die gelungene Neuauflage des Rock am Tewenklint.

Rouven Weiß ist der neue Schützenkönig in Wasbüttel

Mit Rock am Tewenklint erlebte Wasbüttels Schützenfest seinen ersten Höhepunkt zum Auftakt, mit der Proklamation legte der Verein um Adrian Mende am Samstagabend munter nach. Neuer König ist Rouven Weiß, neue Königin Yessica Stock.

Neue Würdenträger: Wasbüttels Schützen proklamierten am Samstagabend das 150. Königshaus ihrer Vereinsgeschichte. Quelle: Ron Niebuhr

Vorsitzender Mende leitete die Proklamation, viele Wasbütteler wohnten der Zeremonie bei. Zunächst galt es den König der Vereine auszurufen: „Es freut mich, dass ausnahmslos alle Vereine aus dem Dorf mitgemacht haben“, betonte Mende. Die Scheibe des Vereinskönigs ging an die Feuerwehr, genau gesagt an Simon Vorderwülbecke. Mit den Worten „So Leute, jetzt könnt ihr euch mal richtig freuen“, ernannte Sofia Kandilakis Florian Schineller zu ihrem Nachfolger als Jugendkönig. Kinderkönig wurde Damian Mende.

Wasbüttels neue Königin Yessica Stock ist „noch ganz jung“, sagte Mende. Im Schießen stand sie den erfahrenen Vereinsmitgliedern aber in nichts nach. Mit 29 von 30 Ring entschied sie das Stechen souverän für sich. Und ihr Freund Rouven Weiß errang die Königswürde, auch wenn Vorgänger Ralf Schlak versicherte: „Ich mache es auch gern noch ein Jahr, denn es war sehr schön.“ Mende dankte allen scheidenden Majestäten für ein tolles Jahr.

Das 150. Schützenfest punktet auch mit tollem Umzug

Das Schützenfest punktete im Dorf und der Umgebung mit prächtigen Umzügen, unterstützt von Abordnungen der Vereine und musikalisch begleitet von den Magic Flames aus Hattorf und The Crescenters aus Weyhausen. An die Proklamation schloss sich eine Königsparty zum Sound von DJ Wolle an. Und auch in der 150. Auflage ihres Festwochenendes legten die Wasbütteler Schießsportfreunde selbstverständlich einen Kranz am Ehrenmal nieder.

Kommers und Katerfrühstück zum großen Jubiläum

Kommers und Katerfrühstück verquickte der Schützenverein anlässlich seines 150-jährigen Jubiläums am Sonntag. Neben Ehrengästen aus Politik, Verwaltung und Sport waren auch Stammgäste mit dabei: befreundete Vereine und Bertls Buben.

Großes Schlemmen: Das Katerfrühstück mit Bertls Buben war zugleich der Kommers zum 150. Wasbütteler Schützenfest. Quelle: Ron Niebuhr

Seit Jahren schon verwandeln Bertls Buben Wasbüttels Katerfrühstück musikalisch in eine Super-Gaudi. Zur 150. Ausgabe legten sie noch eine Schippe oben drauf. In bayrischer Mundart servierten Bertl (Akkordeon), Joachim (Klarinette), Didi (Posaune), Michl (Trompete), Carsten (Gitarre) und Antje (Gesang) manch heftigen Spruch zum deftigen Essen der Leiferder Fleischerei Ramme. In der Rolle des schlemmenden Zuhörers sicher war übrigens niemand, machten sie doch den einen oder anderen Frühstücksgast spontan zum Teil der Show. Was für ein Spaß!

Zu den Gratulanten zählten Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs, Landrat Dr. Andreas Ebel, Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff, Bürgermeister Hartmut Jonas, NSSV-Präsident Axel Rott, KSB-Vorsitzender Hans-Herbert Böhme und KSV-Vize Oliver Koch. „Damit uns das Frühstück nicht in der Hitze zerläuft, fangen wir jetzt an“, so Adrian Mende, worauf Grußworte nebenher liefen. Für eine Beamer-Show hatte Michael Stips historische Bilder zusammengestellt. Erst am Abend klang Wasbüttels 150. Schützenfest aus.

Von Ron Niebuhr

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