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"Rettet das Huhn" arbeitet unermüdlich weiter

Vollbüttel "Rettet das Huhn" arbeitet unermüdlich weiter

Vollbüttel. Nach der Rettung ist vor der Rettung: Die Initiative "Rettet das Huhn" um die Vollbüttelerin Jenny Breit hat gerade erst 800 Legehennen gerettet, da warten schon die nächsten Aktionen. Jenny Breit erzählt vom Ablauf einer solchen Hennen-Verteilung.

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Stressiger Tag: Stefanie Laab (l.) und Jennifer Breit von der Initiative „Rettet das Huhn“ haben allein in Niedersachsen 500 Legehennen aus Freiland-Haltung vermittelt und damit vor dem Schlachter gerettet.

Und plötzlich waren ein paar Hennen übrig: 500 der knapp 800 Legehennen aus einem Freiland-Betrieb im Landkreis Gifhorn hat die Initiative „Rettet das Huhn“ um Jennifer Breit und Stefanie Laab an neue Besitzer in Niedersachsen vermittelt. „Anscheinend befanden sich im Stall aber doch mehr Hennen als gedacht“, berichtet Jenny Breit. Jedenfalls hockten zum Schluss noch einige Hennen in ihrem Hof in Vollbüttel.

„Zum Glück fanden sich ganz viele tolle Menschen, die bereit waren, auch ein oder zwei Hennen mehr aufzunehmen“, freute sich Jenny Breit. Und auch die zehn Hennen, die zum Schluss bei ihr selber untergebracht werden mussten, haben inzwischen ein neues Zuhause.

Ein strammer Tag war das für die Hühner-Retter: „Um 3 Uhr sind wir aufgestanden, um 4.30 Uhr trafen wir uns am Stall“, erzählt Jenny Breit. Mit den 500 Hennen waren die Helfer um 7 Uhr in Vollbüttel. „Mein ganzer Hof war bereits voll mit wartenden Abnehmern.“ Während Steffi Laab einige Hennen nach Kiel brachte und Kai Stockhausen einige nach Bremen, waren Jenny Breit und Sarah Güthenke damit beschäftigt, die Hennen an ihre neuen Besitzer zu übergeben, derweil Janina Bieling sich um die Schutzverträge kümmerte und Spenden entgegen nahm.

Und am Abend gab‘s noch mal eine Hennen-Übergabe: Steffi Laab hatte auf dem Rückweg von Kiel in Hamburg 40 Hühner von einem kleinen Betrieb geholt, der aufgelöst werden musste. „Auch diese Übergabe klappte gut“, atmet Jenny Breit auf - und plant die nächsten Aktionen: Ende Januar kommen 1500 Hennen aus Bodenhaltung in Nordrhein-Westfalen. „Zum Glück sind sie alle vorvermittet.“ Und für Frühjahr und Sommer sind weitere Aktionen geplant.

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