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Rat verbietet mehr Versiegelung

Isenbüttel Rat verbietet mehr Versiegelung

Isenbüttel. Das Baugebiet Hinter den Wiesenhöfen III hält Isenbüttels Rat weiterhin auf Trab. Einige Bewohner haben dort mehr Grundstücksfläche bebaut, als laut Plan erlaubt ist. Andere Bewohner wollten das jetzt auch. Der Rat lehnte es - nach umfassender Prüfung und Beratung - am Montagabend ab.

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B-Plan bleibt unverändert: Isenbüttels Rat lehnte es ab, mehr Versiegelung im Gebiet Hinter den Wiesenhöfen III zu erlauben.

Quelle: Ron Niebuhr

Eine 30-prozentige Versiegelung der Grundstücke ist gemäß Bebauungsplan zulässig. Einige Bewohner haben wohl deutlich mehr bebaut. Carmen Otten vom Wasserverband Gifhorn sprach von „40 Prozent und mehr“. Im Durchschnitt liege die Versiegelung bei 35 Prozent. Die Folge: Weniger Regen kann auf den Grundstücken versickern. Einen fünfjährlichen Regen könne das Kanalnetz „gerade noch verkraften“, sagte sie. Für mehr sei „kein Puffer vorhanden“.

Einige Bewohner - laut Unterschriftenliste wohl gut 110 - beantragten dennoch mehr Fläche zu bebauen. Nämlich 40 Prozent, so wie manche ihrer Nachbarn auch. Ursächlich für die Entwässerungsprobleme sei nicht die Versiegelung, sondern das zu kleine Regenrückhaltebecken, das aus zwei Baugebieten gespeist werde. Zudem hätten die meisten Bewohner vorsorglich ja größere Zisternen installiert als gefordert.

Bürgermeister Peter Zimmermann verwies auf den rechtsgültigen B-Plan: „Ich habe keinen Befreiungsantrag unterschrieben, der mehr Versiegelung erlaubt.“ Und das vorliegende von der Gemeinde in Auftrag gegebene Gutachten spreche sich auch klar gegen weitere Versiegelung aus. Es sei denn, man baut das Kanalnetz aus - für geschätzt eine Million Euro. Isenbüttel sei schon genug von Hochwasser geplagt, sagte Zimmermann: „Ich kriege Fracksausen, wenn ich weiterer Versiegelung zustimmen soll.“ Dem Rat ging es genauso - er beschloss am bestehenden B-Plan nicht zu rütteln.

rn

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