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Radfahrer-Regelung: Nebenstraßen statt Streifen

Isenbüttel Radfahrer-Regelung: Nebenstraßen statt Streifen

Isenbüttel. Einen Fahrradstreifen entlang der Rosenstraße zwischen Osterkamp und Am Bartelskamp wird es auf Empfehlung des Isenbütteler Bauausschusses nicht geben. Stattdessen sollen Radler über Nebenstraßen ins Ortszentrum oder Richtung Tankumsee geleitet werden.

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Antrag abgelehnt: Der Bauausschuss möchte den Fahrradverkehr nicht auf einem speziell ausgewiesenen Streifen entlang der Rosenstraße führen.

Quelle: Sebastian Preuß

Isenbüttel. „Dann müssten wir die Radfahrer, die aus Wasbüttel kommen, am Ortseingang zwingen, die Rosenstraße zu überqueren“, meinte Katrin Below, „aber dort wird schnell gefahren“. Sie schlug stattdessen vor, die Radler durch entsprechende Beschilderung umzuleiten. Dafür gab es verschiedene Varianten.

Nach kurzer Diskussion einigte sich der Ausschuss auf eine Verkehrsführung über den Bohlweg und die Schulstraße zur Molkereistraße. „Dann landen die Radfahrer am Ende der Molkereistraße an einer Ampel, um die Hauptstraße sicher queren zu können“, sagte Katrin Below. Wer Richtung Tankumsee wolle, könne über Bohlweg und Gartenstraße zum Bartelskamp geführt werden, dort an der Ampel die Rosenstraße überqueren und durch die Siedlungen weiter zur Sandstraße radeln.

Weitere Themen im Rat:

  • Ein Antrag von Hartmut Korban (IWG) stieß auf wenig Gegenliebe. Er hatte darum gebeten, die Tempo-30-Zone an der Liststraße direkt am Kreisel statt erst an der Riede-Brücke beginnen zu lassen, um Maschweg und Wendehof mit in die beruhigte Zone zu integrieren. „Das bringt keinen Sicherheitsgewinn“, meinte Willi Ladwig (Grüne). „Bis zum Beginn der Tempo-30-Zone dürfen Radfahrer den Gehweg benutzen - wenn wir dort schon Tempo 30 hätten, müssten sie auf der Straße fahren.“ Eine Position, der die übrigen Ausschussmitglieder zustimmten.
  • Ohne jede weitere Debatte empfahl der Bauausschuss den Bebauungsplan Alte Gärtnerei Hehlenriede zur Satzung.

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