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Punkte sammeln fürs Grundstück

Isenbüttel Punkte sammeln fürs Grundstück

Isenbüttel. Bauland ist in der Samtgemeinde Isenbüttel extrem gefragt. Für die Vergabe von Bauplätzen auf öffentlich vermarkteten Flächen hat eine Arbeitsgruppe die Richtlinien überarbeitet.

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Punktesystem geplant: Wer öffentlich vermarktetes Bauland erhält, entscheidet in der Samtgemeinde Isenbüttel künftig ein Katalog mit Vergaberichtlinien.

Quelle: Ron Niebuhr

Auf Grundlage ihrer Ergebnisse entwickelte der Bau- und Umweltausschuss dazu eigene Ideen. Wer ein Grundstück kaufen möchte, muss sich bei der Verwaltung bewerben. Die prüft, welche Interessenten am besten geeignet sind.

Viele Kriterien des alten Systems bleiben, über ein neu eingeführtes Punktesystem erfahren sie aber eine andere Gewichtung. „Die bisherigen Richtlinien sind von 2003. Einiges darin erscheint nicht mehr zeitgemäß“, erklärte Bauamtsleiter André Schulz.

Es gilt nach wie vor: Je weiter oben man in der Bewerberliste steht, umso größer ist die Chance, ein Grundstück zu bekommen.

Der aktuelle und auch ehemalige Wohnsitz in der Samtgemeinde spielt eine Rolle: Wer mehr als zehn Jahre in der Samtgemeinde nachweist, hat bessere Chancen auf Bauland als jemand, der zwischen zwei und zehn Jahren dort lebt. Wer weniger als zwei Jahre in der Samtgemeinde wohnt, bekommt keinen Bonus.

Jedes Kind, das höchstens 16 Jahre alt ist, belohnt das System mit Punkten – maximal jedoch vier Kinder pro Lebensgemeinschaft. Arbeitet ein Lebenspartner in der Samtgemeinde, ist das Punkte wert - sofern es sich mindestens um eine sozialversicherungspflichtige Halbtagsstelle handelt.

Schwerbehinderung berücksichtigt das System in zwei Stufen für eine Person pro Lebensgemeinschaft: ab 80 Prozent sowie zwischen 50 und 80 Prozent.

Ehrenamt zahlt sich für Bauwillige ebenfalls aus: Aktive Feuerwehrleute, Vorstandsmitglieder, Trainer und Übungsleiter von Vereinen sowie Ratsmitglieder bekommen Boni.

Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.

 rn

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