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Position für den Ausbau der A39

Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Position für den Ausbau der A39

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) hatte nach Calberlah zur Diskussion über den geplanten Weiterbau der A39 eingeladen. Die Debatte verlief teilweise hitzig – denn auch Autobahngegner waren gekommen. Die Position der Gastgeber allerdings war klar: Sie wollen den Weiterbau der Autobahn.

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Kleine Runde: Bei der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft ging es um die Autobahn 39.

Quelle: Christina Rudert

Calberlah. „Sie müssen zur Kenntnis nehmen, dass die A39 kommt. Sie können es nur noch verzögern“, sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann in Richtung Karin Loock – die Autobahngegnerin und Samtgemeinderatsfrau der Grünen aus dem Boldecker Land hatte am Donnerstagabend im Calberlaher Hopfenspeicher bei der Info-Veranstaltung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) ihre Position vertreten.

Es war eine teilweise durchaus hitzige Debatte, die allerdings auch von vornherein klar zeigte, dass keine Seite von ihrer Position auch nur einen Millimeter abrücken würde. Und die ist bei der CDU-nahen CDA eindeutig pro Autobahn.

„Als Landwirtin kann ich Ihre Bedenken gut nachvollziehen: Es wird Land verbraucht, wertvolle Ackerfläche“, sagte Pahlmann. Aber hier müsse das persönliche Interesse hinter dem übergeordneten Interesse zurückstehen. Dass die Ausgleichszahlungen des Bundes für Flächen extrem niedrig seien, bestätigte sie. „Und dass die Tank- und Rastanlage weiter nach Norden muss, ist unstrittig.“

Aber die Frage, wann mit dem ersten Spatenstich zu rechnen ist, konnte Ingrid Pahlmann auch nicht beantworten. „Der Bundesverkehrswegeplan ist ausfinanziert, vom Bund sind alle Parameter so gestellt, dass es sofort losgehen könnte, aber das Land hat die Fertigstellung der Planung erst für Januar 2018 angekündigt.“ Die niedersächsische SPD habe sich zwar für den Lückenschluss ausgesprochen, aber Rücksicht auf die Grünen als Koalitionspartner nehmen müssen. „Ab 2021 wird es eine Fernstraßengesellschaft des Bundes für Autobahnen und große Bundesstraßen geben. Dann wird es bundesweit schneller, koordinierter und gerechter mit der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Bundesverkehrswegeplan gehen.“

Von Christina Rudert

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