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Isenbüttel Politik plant nächste Schritte gegen Raser
Gifhorn Isenbüttel Politik plant nächste Schritte gegen Raser
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18:00 29.11.2017
Ortstermin am Blitzer: Sabine und Rainer Liebrenz haben mit der Attrappe schon manchen Raser gebremst, dem Medien-Hype folgte die Politik aus Landtag, Kreistag und Gemeinde. Quelle: Christina Rudert
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Allenbüttel

Am Mittwoch waren Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs (SPD) und seine Parteikollegen Jannis Gaus (Kreistag), Thomas Goltermann (Bürgermeister von Calberlah) und Monika Worgul (Gemeinderat) zu Gast bei dem Ehepaar an der Ortsdurchfahrt.

„Es ist ein Kreislauf. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, für die Landesstraße zuständig, verweist uns an den Landkreis, der schickt uns zur Polizei. Die stellt fest, dass es sich bei der Ortsdurchfahrt nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt, deshalb passiert nichts“, fasste Goltermann die Situation zusammen. „Dann wollen wir mal schauen, was wir in Zukunft tun können“, so Raulfs.

An der Ortseinfahrt von Wedelheine her sei ein „signifikanter Fehler“ passiert, als statt eines Kreisels die Linksabbiegerspur nach Edesbüttel gebaut wurde: „Der Kreisel hätte da eine Menge Tempo rausgenommen“, stellte Goltermann fest. „Im Ort stand eine Zeitlang eine Messtafel“, erinnerte Waltraud Barkmann-Hoppe, „die hat durchaus was gebracht, die Leute sind langsamer gefahren.“ Sabine Liebrenz ergänzte: „Die hat auch die Messergebnisse aufgezeichnet, aber wir haben die Ergebnisse nie erfahren.“

Raulfs verteilte Aufgaben: „Ich spreche noch mal mit der Landesbehörde.“ Gaus sollte das Gespräch mit dem Landkreis suchen, und Goltermann sagte zu – vorbehaltlich einer Zustimmung im Rat –, dass eine mobile Messtafel mit Aufzeichnung angeschafft werde.

Und Liebrenz’ werden erstmal eine neue Blitzer-Attrappe basteln. „Die Optik hat sich ja doch verändert“, so Rainer Liebrenz.

Von Christina Rudert

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