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Notruf: Zuhause für 1600 Hennen gesucht

Vollbüttel Notruf: Zuhause für 1600 Hennen gesucht

Vollbüttel. Für 800 Hochleistungs-Legehennen aus einem Freiland-Betrieb im Landkreis Gifhorn haben Stefanie Laab und Jennifer Breit schon ein neues Zuhause gefunden, die Hühner ziehen demnächst um. Dienstag kam ein Notruf.

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Hühner-Retterinnen: 800 Legehennen haben Jennifer Breit (l.) und Stefanie Laab vermittelt, die Suche nach Helfern geht weiter.

Noch im Januar müssen die Akteurinnen der Initiative „Rettet das Huhn“ weitere 1600 Legehennen, dann aus Bodenhaltung, vermitteln.

Die Legehennen haben ein Jahr Stress hinter sich, sind zerzaust, gerupft und total am Ende. Ihre Legeleistung lässt nach, ihnen droht der Tod im Schredder. Das verhindern die Vollbüttelerin Jenny Breit und ihre Wolfsburger Freundin Steffi Laab. Sie vermitteln die Tiere an Hühnerfreunde, die dem Federvieh ein liebevolles, artgerechtes Zuhause bis zu seinem Tod bieten.

Artgerecht, das bedeutet, dass keines der Hühner alleine lebt. „Gruppen zwischen vier und 30 Hühnern sind gut“, sagt Jenny Breit. Deshalb kann jemand, der zuhause schon ein paar Hühner hat, gerne zwei oder drei dazu nehmen.

Die Tiere sind Temperaturen von durchgängig 23 Grad gewöhnt. „Sie brauchen also ja nach Außentemperatur mindestens einen gut isolierten Stall, vielleicht sogar eine Wärmelampe“, sagt Jenny Breit. Bei der Übergabe der Hennen werden auch Hühner-Pullis aus Vlies gegen eine Spende angeboten.

„Die Hühner kommen nach einem Jahr Bodenhaltung total gerupft hier an. Die Hennen aus Freilandhaltung, die wir demnächst vermitteln, haben ihr Wintergefieder, aber ihre Artgenossen aus Bodenhaltung sind quasi nackt“, erklärt Jenny Breit, dass es sich bei den Pullis nicht etwa um Schnickschnack handelt.

tru

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