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Isenbüttel Neun Jungstörche fliegen aus in der Samtgemeinde
Gifhorn Isenbüttel Neun Jungstörche fliegen aus in der Samtgemeinde
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00:16 24.10.2016
Storchenflug in Ausbüttel: Dort schlüpften Ende April drei Junge, von denen eines jedoch nicht durchkam. Quelle: Thomas Brandes
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Insgesamt sind 2016 in den Nestern der Samtgemeinde Isenbüttel neun Jungstörche ausgeflogen: zwei in Vollbüttel, drei in Ausbüttel, vier in Calberlah.

Das bereits am 1. Februar zurückgekehrte Ausbütteler Männchen musste fünf Wochen auf seine Partnerin warten. Ende April schlüpften drei Junge, drehten Ende Juni ihre ersten Flugrunden. Kurz danach wurde ein Jungstorch in Nestnähe geborgen, machte einen sehr erschöpften Eindruck und starb auf dem Weg zur Pflegestation Leiferde. Als Todesursache wurde Aspergillose festgestellt - eine Pilzerkrankung der Atemwege.

Das Männchen aus Calberlah ist mit seinen 16 Lebensjahren von den beringten Störchen im Landkreis das älteste. Mit seinem acht Jahre alten Weibchen zog es dieses Jahr vier Junge groß.

Das Isenbütteler Paar brütete wieder ohne Erfolg. „Als das Männchen zwischendurch mal länger stand, war aus der Ferne per Spektiv mindestens ein Ei im Nest zu erkennen“, berichtet Behrmann. Seine Schlussfolgerung: Das Ei war nicht befruchtet, vielleicht wegen der früheren siebenjährigen Gehegehaltung des Männchens.

Das seit 2014 in Vollbüttel brütende Weibchen versuchte sein Glück zunächst bei Fridolin in Leiferde, wurde dort aber von Friederike verjagt. In Vollbüttel wartete sein Partner schon. Als eingespieltes Team zogen die beiden drei Junge auf, von denen zwei flügge wurden.

In Wasbüttel erschien am 14. März ein Storch, zwei Wochen danach ein zweiter. Kurz danach zogen beide wieder ab. War das Weibchen womöglich nur zwischengelandet und hatte das Männchen mitgenommen? Danach blieb das Nest leer.

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