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Isenbüttel Neues Raumkonzept für Kita-Bau
Gifhorn Isenbüttel Neues Raumkonzept für Kita-Bau
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00:16 16.01.2018
Schon ausgemessen: Auf 5000 Quadratmetern am südlichen Ortsrand Calberlahs soll die neue Kita entstehen.  Quelle: Christina Rudert
Isenbüttel

Ein anderes Raumkonzept, Nutzung des Dachgeschosses, großzügigere Garderoben sowie für die Mitarbeiter ein Sozialraum und geschlechtergetrennte Toiletten wünscht sich die Politik.

Christina Petzold (SPD) stellte aus eigener Erfahrung als Erzieherin fest, dass wegen des Geräuschpegels ein Bewegungs- nicht neben einem Krippenraum liegen dürfe, ebenso wenig ein Schlaf- neben einem Speiseraum. Edmund Worgul (Die Linke) verwies auf den Sülfelder Kita-Neubau: „Dort sind Schlafräume und Badezimmer von den Gruppen aus erreichbar.“

Die Politiker forderten zusätzlich einen Schlafraum für den Kindergarten, außerdem sollte es je einen Sozial- und Besprechungsraum geben. Petzolds Vorschlag war, im Erdgeschoss Platz zu gewinnen, indem der Dachboden nicht nur als Lager genutzt wird. Das unterstützte Ausschussvorsitzende Marianne Marschhause (SPD).

Besichtigungstermine

Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff fasste zusammen: „Wir werden schnellstmöglich Termine vereinbaren und uns drei Einrichtungen ansehen.“ Und die nächste Bauausschusssitzung soll ebenfalls schnellstmöglich stattfinden, um im Frühsommer mit dem Bau starten zu können.

Die Planschmiede-Geschäftsführer Michael Köllner und Thomas Schultz nahmen die Anregungen gerne auf: „Ich sehe schon das Ideengewitter unserer Mitarbeiter“, so Köllner, der aber auch darauf hinwies, dass der Kostenrahmen von 3,7 Millionen Euro ohne Möblierung und Außenspielgeräte dann nicht mehr reicht.

Der Energiebericht

Energieverbräuche einfach auf Quadratmeter herunterzurechnen, ist beim Schulzentrum Isenbüttel nicht realistisch. Melanie Linke aus dem Gebäudemanagement des Bauamtes erklärte dem Bauausschuss der Samtgemeinde in Zusammenhang mit dem Energiebericht, dass unterschiedliche Nutzer auch unterschiedliche Bedarfe haben – so wird der Kindergarten stärker geheizt als die Schule, auch der Wasserverbrauch ist hier höher.

Allerdings, das kündigte Melanie Linke an, sollen Zwischen- und Wärmemengenzähler installiert werden, um bei verschiedenen Nutzern einer Gebäudeeinheit die Verbräuche klarer zuordnen zu können. Das Geld dafür steht im Klimaschutzbudget zur Verfügung.

Beim Stromverbrauch zeigte Melanie Linke am Schulzentrum Isenbüttel auf, dass trotz gestiegener Nutzerzahlen – Bücherei, Mietwohnung, Kindertagesstätte in voller Auslastung – die Zahlen leicht gesunken sind. „Da macht sich die Umstellung auf LED-Beleuchtung bemerkbar.“ Sie berichtete auch, dass viele Verbräuche nutzerabhängig seien. „Die Schulung und Sensibilisierung der Nutzer wird eine der wichtigsten Aufgaben des kürzlich von uns und der Gemeinde Sassenburg eingestellten Klimaschutzmanagers sein“, kündigte Melanie Linke an und sicherte auf Nachfrage zu, dass der Klimaschutzmanager Patrick Schiehle sich nach und nach auch in den Gemeinderäten vorstellen wird.

Von Christina Rudert

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