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Neue Spur führt nach Sangerhausen

Suche nach vermisstem Dirk Neue Spur führt nach Sangerhausen

Zwischen Hoffnung und Skepsis hin und her gerissen formuliert Heidi Liegmann-Stein es ganz vorsichtig: „Es könnte sein, dass ich meinen Sohn Dirk gefunden habe.“

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Eine neue Spur: Heidi Liegmann-Stein ist voller Hoffnung, nun endlich ihren Sohn Dirk gefunden zu haben.
 

Quelle: Christina Rudert

Isenbüttel.  Die neuste Spur führt nach Sangerhausen, gerade mal gut 30 Kilometer entfernt von der Schauhöhle Heimkehle, wo Dirk am 10. März 1979 spurlos verschwand. Seitdem, seit mittlerweile 39 Jahren, hat Heidi Liegmann-Stein die Suche nie aufgegeben.

Jetzt bleibt sie lieber zurückhaltend. Erst soll eine DNA-Probe den endgültigen Beweis liefern, dass dieser Mann, der sie von ihrem Tablet aus anlächelt, Dirk ist. Zu oft gab es schon Enttäuschungen. Zu oft liefen Spuren ins Leere bei ihrer Suche nach Dirk Schiller.

„Zwei Freunde, die aus Sangerhausen stammten, haben zufällig im Internet ein Bild von Dirk Schiller gesehen“, erzählt Heidi Liegmann-Stein. Einer der Männer, Michael Vierke, hat sich daraufhin bei ihr gemeldet und berichtet, sie hätten als Kinder mit diesem von ihr gesuchten Jungen gespielt, der Maik heiße und adoptiert worden sei. Das habe er ihnen erzählt.

Damit nicht genug: Vierkes Mutter, damals Krankenschwester in einer Poli-Klinik, meint sich zu erinnern, dass es dieser Junge war, der von einer Frau, die nicht seine Mutter gewesen sein soll, am 12. März 1979 mit hohem Fieber in die Klinik gebracht worden sei. „Der Arzt soll daraufhin die Klinik geschlossen haben und mit der Frau und dem Kind zu einem Kinderarzt gefahren sein – das ist doch alles sehr dubios“, findet Heidi Liegmann-Stein.

Als sie ein Foto von Maik bei Facebook sah, stutzte sie: „Er sieht aus wie mein Bruder.“ Ein Eindruck, den ihr Mann Heinz Liegmann bestätigte. „Aber ich setze noch keine große Hoffnung da rein“, bremst sich die Isenbüttelerin aus Selbstschutz selber. Sie setzt jetzt auf weitere Ermittlungen der Polizei, auf eine DNA-Probe und auf weitere Informationen über Maik. Zwar haben Michael Vierke und sein Freund keinen Kontakt mehr zu ihrem ehemaligen Spielkameraden, aber noch Kontakte nach Sangerhausen.

Von Christina Rudert

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