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Neue Mehrheiten und verspäteter Rewe-Markt

Calberlah Neue Mehrheiten und verspäteter Rewe-Markt

Calberlah. Das Ausscheiden von Annegret Langbein und Rudolf Knodel aus der Mehrheitsgruppe CDU/Omarkhel war in der Ratssitzung nur eine Randnotiz. Dabei verändert sich dadurch einiges.

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Überraschung: Annegret Langbein und Rudolf Knodel haben die Gruppe CDU/Omarkhel verlassen.

Quelle: Christina Rudert

Ein Satz nur: „Annegret Langbein und Rudolf Knodel haben schriftlich ihren Austritt aus der Gruppe CDU/Omarkhel mitgeteilt“, informierte Calberlahs Bürgermeister Jochen Gese im Rat. Ein Satz mit erheblichen Folgen, die Mehrheitsverhältnisse ändern sich. Die bisherige Mehrheitsgruppe CDU/Omarkhel hat nur noch sieben Sitze, vier Sitze hat die SPD, ebenso die Gruppe UWG/Plagge. Und die neue Gruppe Langbein/Knodel bekommt Stimmrecht im Verwaltungsausschuss. Langbein und Knodel betonten, sie gingen nicht im Groll. Langbein: „Es hat nichts mit der Arbeit des Bürgermeisters zu tun.“ Knodel will seine Ratsarbeit 2016 nach 30 Jahren mit Unterbrechungen beenden, Langbein denkt noch darüber nach, ob sie sich erneut zur Wahl stellt. Gese teilte mit, er bedauere diesen Schritt. „Die Ratsarbeit wird nicht einfacher.“ Nun müssen sich die Mehrheiten erst finden. Laut Gese hatten Langbein und Knodel Anfang Januar die Gruppe informiert und als Gründe angegeben, manches werde zu wenig diskutiert, die Meinungen einzelner würden nicht ausreichend respektiert. tru

Mittlerweile sind die Flächen vermessen, Calberlahs Bürgermeister Jochen Gese rechnet für die Ratssitzung Ende März mit einem Satzungsbeschluss zum geplanten Rewe-Markt. Der wird nach aktuellem Stand frühestens Ende 2015 öffnen können.

„Die Verkehrsanbindung wird erst in den Sommerferien erfolgen können, um den Berufs- und Schulbusverkehr nicht zu stark zu behindern. Und bevor die Straße nicht gebaut und komplett bezahlt ist, darf der Investor nicht mit dem Bau beginnen“, informierte Gese Rat und Zuhörer am Donnerstagabend.

Die Molkereistraße in Allerbüttel soll ausgebaut werden, und zwar inklusive Parkplätzen für die Anlieger. Darüber war sich der Rat einig. Gese drängte etwas zur Eile: „Je eher wir die Ausschreibung beschließen, desto größer ist die Hoffnung, dass die Auftragsbücher der Baufirmen noch nicht ganz voll sind und wir günstige Preise bekommen.“

Allerdings erinnerte Jörg Baronick (UWG/Plagge) an die noch ausstehende Beratung eines SPD-Antrags. Darin geht es darum, die Anlieger nicht mehr in Form von Straßenausbaubeiträgen zur Kasse zu bitten, sondern die Grundsteuern zu erhöhen und mit den dadurch erzielten Einnahmen künftig Straßen auszubauen. „Darüber werden wir im Zusammenhang mit dem Haushalt 2015 beraten“, kündigte Gese an. Der Ratsbeschluss beinhaltete deshalb auch, dass die Abrechnung mit den Anliegern erst nach der Abstimmung über den SPD-Antrag erfolgt. Wie dringend eine Klärung der Parksituation ist, berichteten mehrere Anlieger der Molkereistraße.

tru

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