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Netzwerkgruppe tauscht sich über literarische Schätze aus

Calberlah Netzwerkgruppe tauscht sich über literarische Schätze aus

„Auch nach 60 Seiten reißt mich ,Das Geheimnis der Schwimmerin‘ noch nicht vom Hocker“, berichtet Karin van der Post. Ob sie die restlichen 388 Seiten trotzdem liest, weiß sie noch nicht. Dafür hat Margitta Wogram einen echten Schatz gefunden, den sie in der Zwar-Netzwerkgruppe „Frühstück zwischen Büchern“ vorstellt: „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler. „Das ist ein ganz wunderbares, sehr berührendes Buch.“

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Buchempfehlungen, Kochtipps und mehr: Einmal im Monat heißt es in Calberlahs Bücherei "Frühstück zwischen Büchern".

Quelle: Christina Rudert

Calberlah. Die Standardfrage in dieser Runde: „Was lest ihr gerade?“ Und darüber wird dann gesprochen. An diesem Vormittag reicht die Spanne vom „Reime-Eimer“, aus dem Christina Gebauer zwei amüsante Gedichte vorträgt, bis zu „Der Angstmann“, einem Krimi, der 1945 in Dresden spielt und den Christine Steiner präsentiert. Ja, kurze Inhaltsangaben gehören auch dazu, aber dann geht es um Gedanken beim Lesen, um Gefühle, es sind sehr persönliche Rezensionen. Und manchmal ergibt sich ein Gespräch über das Thema des Buches.

Exkurse dürfen durchaus sein. So landen die Frauen - der einzige Mann, der regelmäßig kommt, ist gerade krank - plötzlich bei Tipps zum Brotbacken, weil Karin van der Post eben ein Brotbackbuch liest. Dann kommen sie über Eckart von Hirschhausen auf Talk-Shows. Aber schnell sind sie zurück beim gemeinsamen Hobby, dem Lesen.

Immer am ersten Donnerstag im Monat macht es sich die Runde von 9.30 bis 11.30 Uhr in der Calberlaher Bücherei gemütlich - also am 2. März wieder. „Ein paar mehr Männer dürften gern noch kommen“, sagt Christine Steiner, Leiterin der Bücherei und Ideengeberin für diese Gruppe. „Das würde das Spektrum erweitern.“ Dabei ist das ohnehin schon sehr weit. „Wir lesen sehr unterschiedliche Sachen. Und hier bekommt man Anregungen, auch mal zu einem Buch zu greifen, das man sonst vielleicht übersehen würde“, stellt sie fest.

Ob das Wort „Frühstück“ im Gruppennamen tatsächlich auf Dauer bleibt, wird gerade in der Runde disktuiert. „Das vermittelt irgendwie einen falschen Eindruck“, meint Christine Steiner. Literaturkreis? „Das schreckt vielleicht ab, weil das nach höherem Anspruch klingt.“ Schmöckerecke? Bücher am Morgen? Der Findungsprozess ist noch nicht beendet.

tru

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