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Müll-Ärger am Tankumsee

Gemeinde Isenbüttel sucht Lösungen Müll-Ärger am Tankumsee

Kaputtes Glas, Kleidung, Teebeutel, Schuhputzbürsten, eine Waschpulver-Verpackung, ein Kaffeefilter, aufgerissene Müllsäcke: Wüst sieht es aus auf der kleinen Baum bestandenen Verkehrsinsel an der Lärchenallee in der Tankumsee-Siedlung.

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Ein Schandfleck in der Tankumsee-Siedlung: Heinz Liegmann (r.) und Erich Esselun ärgern sich über den wüsten Müllhaufen an der Lärchenallee.

Quelle: Christina Rudert

Isenbüttel. „Seit dem Wochenende fliegt der Müll da rum“, sagt Dagmar Igel. Heinz Liegmann ärgert sich ohnehin über die Müllsituation in der Siedlung: „Ich soll meinen kompletten Müll, egal ob Haus- oder Sperrmüll, aus dem Eschenkamp vorne an die Lärchenallee schleppen, weil der Müllwagen nicht rückwärts in unsere Straße fahren darf und der Wendeplatz zu klein ist.“

Das geht seinen Nachbarn nicht anders. Und weil mancher, um es nicht zu vergessen, Gelbe Säcke oder Sperrmüll schon Tage vor dem Abfuhrtermin an die Straße stellt, „sieht es da auch meistens wild aus“.

Ähnlich ist es auf der Verkehrsinsel gewesen. Erich Esselun berichtet, wie der unansehnliche Müllhaufen zustande kam: „Hier in der Nachbarschaft ist jemand verstorben, und die Angehörigen, die aus Thüringen kommen, haben den Haushalt aufgelöst.“ In den gekauften schwarzen Müllsäcken stapelten sie alles, was sie nicht mehr brauchten, vorne an der Lärchenallee. Und dann kamen die Sperrmüllsammler, zerrissen jeden der dort ordentlich aufgestellten Müllbeutel und zerfledderten den Inhalt. Was sie nicht haben wollten, ließen sie liegen. „Daneben stehen auch noch zwei alte Mülltonnen, die nicht rechtzeitig zum Austauschen an die Straße gestellt wurden“, fragt sich Esselun, wann die wohl verschwinden.

Zwei Spaziergänger, die zufällig des Weges kommen, bezeichnen den Müllhaufen als „Respektlosigkeit gegenüber den Mitmenschen“. Die Gemeinde will sich kümmern.

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Problem Beschilderung

So idyllisch die Siedlung am Tankumsee ist und so gerne die Bewohner dort leben, hier und da hakt es. Zum Beispiel an der Ausschilderung der Zufahrten, wie Dagmar Igel berichtet: „Wir mussten 15 Minuten länger als nötig auf den Rettungswagen warten. Bei einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt eine Katastrophe.“

Das Grundstück ihrer Eltern ist erreichbar über die Zufahrt Nord. „Die ist aber nur auf dem Holzschild an der Einfahrt zum Tankumsee ausgeschildert. Das ist nachts nicht erkennbar.“ Auf dem regulären, reflektierenden Straßenschild stehen die Zufahrt West und der Badestrand. „Der Hinweis auf die Zufahrt Nord taucht erst wieder hinter der Zufahrt West auf.“

Der Rettungsdienst fuhr in die Zufahrt West und strandete an den Pollern, die den Durchgangsverkehr Höhe Mühlenriede blockieren. Zwar habe die Besatzung den Schlüssel zum Öffnen gehabt, aber der Mechanismus war blockiert. „Eine ordentliche Ausschilderung wäre hilfreich.“

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