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Miteinander kochen und Deutsch lernen

Helferkreis Calberlah: Aktion für Flüchtlinge Miteinander kochen und Deutsch lernen

„Ich mache heute gar nichts“, sagt Elisabeth Winter und lacht. Die Koordinatorin des Flüchtlingshelferkreises in Calberlah hat überlegt, dass die regelmäßige gemeinsame Kochaktion in der Oberschule ein bisschen anders ablaufen muss, um wirklich sinnvoll zu sein.

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Miteinander etwas tun: Beim Kochen des Flüchtlingshelferkreises in Calberlah packt jeder mit an, gleich welcher Nationalität er ist.

Quelle: Christina Rudert

Calberlah. Bisher war es meist so, dass eine Familie eine Spezialität aus ihrem Herkunftsland gekocht hat und die anderen dann gegessen haben. „Es gab zu wenig Kommunikation der Flüchtlinge untereinander“, meinen Elisabeth Winter und Karsten Tornow. Der Kochabend ersetzt zwar keinen Sprachkursus, aber ein bisschen Deutsch lernen gehört nun mal auch dazu.

Deshalb macht Elisabeth Winter es jetzt mal anders. Sie hat Rezepte aus dem Heimatland ihres Vaters, aus Sri Lanka, aufgeschrieben. An der Tafel stehen die Worte pellen, schälen, kochen, schneiden, hacken, rühren, frittieren und simmern. Neben den einzelnen Kochstellen liegen Zettel mit den Rezepten, auf einem Servierwagen stehen von Curryschoten über Kurkuma und Kreuzkümmel bis Chili und Kokosmilch diverse Zutaten. Und ein paar mehr Calberlaher Ur-Einwohner sind auch da, so dass sich um jedes Rezept eine kleine gemischte Gruppe schart.

„Ich mache heute gar nichts“: Elisabeth Winter will nur koordinieren, helfend zur Seite stehen, Zutaten anreichen. Zum Auftakt hält sie ein Foto in die Höhe, das die verschiedenen Speisen zeigt: „So soll das alles aussehen, wenn wir fertig sind.“ Und dann geht‘s los. Tornow, Manfred Kürpick und Amanda und Peter aus Simbabwe bereiten Zucchini Poriyal zu. „Ein Teelöffel Kreuzkümmel“, liest Tornow vor. „Teelöffel“, wiederholt er. „Little spoon“, ergänzt er auf Englisch. „Ah“, Amanda nickt, „Teelöffel.“

„Genau so soll es sein“, freut sich Elisabeth Winter.

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