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Mit dem Rollator sicher durch den Alltag

Isenbüttel Mit dem Rollator sicher durch den Alltag

Isenbüttel. Der richtige Umgang mit dem Rollator ist wichtig. Sonst drohen den Senioren Verletzungen. In Isenbüttel übten sie am Dienstag, sich mit dem Gefährt richtig im Alltag zu bewegen.

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Scharfe Kurven: Hans-Heinrich Kubsch macht es vor, wie der Rollator-Parcours durchlaufen werden soll.

Quelle: Christina Rudert

Sicherheit geht vor: „Vielleicht dauert es ein paar Sekunden länger, aber ziehen Sie unbedingt die Bremse an, wenn Sie mit dem Rollator den Bordstein hoch wollen“, schärfte Hans-Heinrich Kubsch von der Polizei Gifhorn am Dienstag den 36 Senioren beim Rollator-Training in Isenbüttel ein.

Kubsch demonstrierte, wie leicht die Gehhilfe sich selbstständig macht - „und nichts ist schlimmer, als wenn Sie rückwärts stürzen und der Rollator auf Sie drauf.“ Deshalb: Mit dem Rollator an den Bordstein, Bremse anziehen, Vorderräder anheben, Hinterräder nachschieben, bei angezogener Bremse die Stufe steigen.

Auch auf die richtige Körperhaltung kommt es an: „Wenn Sie den Rollator an langen Armen vor sich her schieben, ist die Sturzgefahr hoch, mal ganz abgesehen von den Rückenschmerzen, die Sie unweigerlich bekommen“, betonte Kubsch. Also muss der Rollator richtig eingestellt sein. Darum kümmerte sich Manfred Grabert, Rehatechniker im Sanitätshaus Bode. Der überprüfte auch Bereifung und Bremsen - und stellte fest: „An fast jedem Rollator musste ich etwas einstellen oder reparieren.“ Meist die Höhe oder die Bremsen. Sogar das Einsteigen mit Rollator in einen Linienbus konnten die Senioren üben, die VLG stellte einen Niederflurbus zur Verfügung.

Der Seniorenbeirat um Hubertus Voigt hatte das Training im Betreuten Wohnen organisiert. „Es sind aber nicht nur Bewohner der Einrichtung hier“, freute sich Voigt über das große Interesse. Die Senioren waren auch zufrieden, das Training habe durchaus etwas gebracht.

tru

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