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Mit Pfeil und Bogen Dinosaurier jagen

Bogen-Kino in Wasbüttel Mit Pfeil und Bogen Dinosaurier jagen

Weil es für Kinder eher langweilig ist, mit Pfeil und Bogen auf Scheiben zu schießen, entwickelte der Pressewart der Wasbütteler Bogenschützen Michael Stips das Bogen-Kino. Dort kann nicht nur auf Erdbeeren und Kürbisse, sondern auch auf Dinosaurier gezielt werden.

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Moorhuhnschießen: Michael Stips hat das Bogen-Kino mit bewegten Bildern als Ziele entwickelt, Mirko Somm und Casey sind begeistert.
 

Quelle: Christina Rudert

Wasbüttel.  „Vom Winde verweht“ wird wohl eher im Freien gespielt bei den Wasbütteler Bogenschützen. Im Schießkeller dagegen flimmern die Simpsons über die Leinwand, Filme mit Dinosauriern, Aliens oder Zwiebeln, in der besonders ambitionierten Version mit einem fließenden Wasserfall als Hintergrundbild. Das Bogen-Kino ist eröffnet. Idee, Kamera, Schnitt und Regie: Michael Stips.

„Wir wollten vor allem die Kinder kriegen, weil die es irgendwann langweilig finden, auf unbewegliche Scheiben zu schießen“, sagt Stips. Die Erwachsenen finden es aber auch toll. Und der Pressewart des Schützenvereins hat sichtlich Spaß, seine Fantasie auszutoben. Auch wenn es viel Arbeit macht, wie er berichtet.

Die Idee entstand bei einem Besuch im 3D-Bogenschießcenter in Wolfenbüttel „mit meinem Freund Dirk Hartwig, der dort schießt“, berichtet Stips. Entwickelt hat sich eine Power-Point-Präsentation: Auf der Leinwand erscheint nach einem akustischen Signal für wenige Augenblicke eine Erdbeere, ein Moorhuhn oder eine Zwiebel. Nach sechs Folien gibt es die Auswertungsfolie, die sämtliche Ziele auf einmal darstellt. „Dann können wir vorne an der Leinwand sehen, wo die Pfeile stecken“, erklärt Stips.

Wobei Leinwand das falsche Wort ist: Die Schützen haben in einem zweiwöchigen Kraftakt aus Styrodor – das ist stärker verdichtet als Styropor – und einem Holzrahmen eine wegklappbare Wand gebaut, die zum Bogenschießen aufgeklappt wird und als Leinwand dient. Ein Beamer und ein Laptop stellen das technische Equipment dar – zurzeit. Mehr ist in Planung.

Während Erdbeeren und Kürbisse eher für Kinder gedacht sind, hat Stips auch Folien für geübte Schützen im Programm: Im Hintergrund rauscht ein Wasserfall, dann tauchen Dinosaurier als bewegliche Ziele auf. „Das ist anspruchsvoll. Für eine Folie habe ich eine Stunde gebraucht.“

Wer Lust hat, das Bogen-Kino zu besuchen, ist montags in der Zeit von 17 bis 18 Uhr (Kinder) oder ab 18 Uhr (Erwachsene) willkommen.

Von Christina Rudert

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