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Isenbüttel Menschen und Vereine begegnen sich untereinander
Gifhorn Isenbüttel Menschen und Vereine begegnen sich untereinander
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19:07 24.06.2018
Nett anzusehen und für einen guten Zweck: Mit den selbst gemachten Puppen unterstützt Elisabeth Krull den Hospizverein.
Isenbüttel

„Der Besuch entspricht dem Wetter. Ich denke aber, wir können zufrieden sein“, sagte Sozialkoordinator Thorsten Müller. Denn wer sich trotz für Mitte Juni recht kühler Temperaturen und vereinzelter Regenschauer auf den Weg zum Tag der Begegnung machte, wurde am Samstag keineswegs enttäuscht. Im Gegenteil: „Wir haben ein tolles Programm für Familien auf die Beine gestellt“, lobte Müller alle gut 400 Mitwirkenden.

Während die Kinder spielten, informierten sich die Eltern über alles, was das Vereinleben in der und um die Samtgemeinde zu bieten hat.

Angebote von Line Dance über Karate bis zu Hofmusikanten

Überall war was los, überall was zu erleben. Egal ob man sich nun mit dem SV Calberlah im Line-Dance versuchte, den Karate-Kids des MTV Isenbüttel zuschaute oder den Hofmusikanten lauschte. Egal ob man Einblick in die Arbeit der DRK-Ortsvereine erhielt, sich an den Ständen von Polizei und Kreisverkehrswacht informierte oder das Netzwerk Zwischen Arbeit und Ruhestand kennenlernte.

Viel zu erfahren: 40 Vereine und Einrichtungen aus der Samtgemeinde Isenbüttel stellten sich den Besuchern vor. Quelle: Ron Niebuhr

Letzteres übrigens war mit einer witzigen Kegel-Schaukel am Start: „Eigentlich ist sie als Kinderspiel gedacht. Aber es probieren vor allem Erwachsene aus“, bemerkte Reinhard Börner etwas amüsiert.

Toller Tag für die ganze Familie

Unterm Strich war von Kinderschminken und Luftballonwettbewerb über Erste-Hilfe-Strecke und Fit mit dem Rad bis hin zu Wandkinomaschine und Wasserspaß so viel zu entdecken, dass man kaum alles ausprobieren oder anschauen konnte. Den Hunger zwischendurch stillten die Besucher mit Kuchen, frischen Waffeln, Gegrilltem und Quark-Kartoffeln, warmen und kühlen Getränken.

Großer Spaß für Familien: Kinder und Eltern fanden tolle Mitmach-Aktionen beim Tag der Begegnung. Quelle: Ron Niebuhr

Kurzum: Es war wie von den Organisatoren gedacht ein richtig toller Tag für die ganze Familie. „Und es ist sehr schön, dass auch die Vereine untereinander in Kontakt kommen“, freute sich Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff über die vom Seniorenbeirat ursprünglich angeregte und von allen gemeinsam realisierte Premiere des Tages der Begegnung.

Öffentliche Einsatzübung: Isenbüttels Feuerwehr und Gifhorns DRK zeigten dem Publikum, wie sie am Unfallort Hilfe leisten. Quelle: Ron Niebuhr

Ein Highlight bot sich den Besuchern des Tages der Begegnung noch kurz vor Schluss: Isenbüttels Freiwillige Feuerwehr und Gifhorns DRK hielten gemeinsam eine öffentliche Einsatzübung ab. Das erklärte auch, warum mitten auf der Schulstraße zwei Unfallautos standen.

Ortsbrandmeister Andreas Schmidt erläuterte dem Publikum, welches Szenario die Einsatzkräfte in der Übung zu absolvieren hatten: „Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen, eines liegt auf dem Dach und brennt, im anderen sind zwei Personen eingeklemmt.“ Doch ehe die Helfer am Ort des Geschehens eintrafen, mussten sie natürlich erst einmal alarmiert werden.

Für die Unfallmeldung pickte Schmidt einen Zuschauer heraus. Der rief die Gifhorner Leitstelle an – natürlich mit dem Handy des Ortsbrandmeisters. So konnte die Leitstelle den Anruf der Übung zuordnen.

Zuerst trafen die Rettungswagen am Einsatzort ein. Aus gutem Grund: „Deren Besatzung ist hauptberuflich tätig. Sie sitzt startklar in der Rettungswache“, erklärte Schmidt.

Die Feuerwehr dagegen ist ehrenamtlich aktiv. Ihre Kräfte müssen erst im Privatwagen und ohne Sonderrechte zum Gerätehaus fahren. „Da kann es schon mal eine Weile dauern, bis wir vor Ort sind“, sagte Schmidt. Mit der öffentlichen Einsatzübung am Tag der Begegnung verband er die Hoffnung, den einen oder anderen Zuschauer für den Feuerwehrdienst zu begeistern. Zuletzt haben Isenbüttels Brandschützer 2017 diesen Weg eingeschlagen: „Damals haben wir so neue Aktive hinzugewonnen“, sagte Schmidt.

Von Ron Niebuhr

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