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Mehr Steuereinnahmen, höhere Samtgemeindeumlage

Wasbüttel Mehr Steuereinnahmen, höhere Samtgemeindeumlage

Wasbüttel. Mit einem Minus von rund 52.000 Euro rechnet die Gemeinde Wasbüttel im diesjährigen Ergebnishaushalt. Die Einnahmen lägen bei 1.512.700 Euro, die Ausgaben bei 1.564.500 Euro, erläuterte Kämmerer Jürgen Wisch dem Finanzausschuss. Der tagte am Montagabend.

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VW-Krise: Weil die Gemeinde Isenbüttel vermutlich weniger Gewerbesteuern einnimmt, müssen die übrigen Mitgliedsgemeinden mit einer höheren Samtgemeindeumlage rechnen.

Quelle: Ron Niebuhr

„Dieses Minus ist allerdings unbedenklich“, sagte Wisch. Dank starker Vorjahre - 2011 bis 2015 schlossen jeweils mit einem ordentlichen Plus ab - könne die Gemeinde ein vergleichsweise schwaches Jahr durchaus verkraften. Und im Finanzhaushalt erreichen die Wasbütteler ebenfalls ein leichtes Plus von fast 4000 Euro. Hier stehen Einzahlungen von 1.455.300 Euro Auszahlungen von 1.451.500 gegenüber.

Die maximal zulässige Höhe für Liquiditätskredite legte der Finanzausschuss auf 240.000 Euro fest. Die Grund- und Gewerbesteuern bleiben unverändert, Neuverschuldung ist nicht vorgesehen. Für die Jahre 2017 bis 2019 sind steigende Steuereinnahmen in allen Bereichen zu erwarten mit Ausnahme von Hunde- und Vergnügungssteuer. Die Steuereinnahmen entwickeln sich gut in Wasbüttel: 2014 lagen sie insgesamt noch bei rund 1,2 Millionen Euro, bis 2019 steigen sie auf voraussichtlich gut 1,65 Millionen Euro.

Allerdings erhöht sich auch die Samtgemeindeumlage. Verschärfend kommt hinzu, dass Isenbüttel wegen der VW-Krise wohl weniger Gewerbesteuern einstreicht. Folglich sind die übrigen Mitgliedsgemeinden - Calberlah, Ribbesbüttel und Wasbüttel - stärker als bisher gefordert, die Samtgemeindeumlage aufzubringen.

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DAS STEHT IM HAUSHALT:

- Umbau des Beachvolleyballplatzes am Sportgelände in einen Multifunktionsplatz: 40.000 Euro. Eventuell wird die Maßnahme auf 2017 verschoben. Der Jugend-, Kultur- und Sportausschuss berät darüber heute ab 19.30 Uhr im Dorfkrug.

- Beidseitiger behindertengerechter Ausbau der Bushaltestelle Baumkamp-West: 43.000 Euro, davon 32.200 Euro als Landeszuschuss.

- Umbau der Be- und Entlüftungsanlage des Schießstandes: 5000 Euro. Wegen der engen Haushaltslage soll vorerst nur das Dach des Kleinkaliberstandes für 20.000 Euro saniert werden.

- Geschirrspüler für die Küche in der Alten Schule: 2500 Euro.

- Die Stromerzeugung ihrer Photovoltaikanlagen bringt der Gemeinde eine jährliche Einspeisevergütung von 8300 Euro. Und die Kosten für die Straßenbeleuchtung sind durch die Umstellung auf LED gesunken: von 12.600 Euro im Jahr 2012 auf nunmehr 3600 Euro.

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