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Lösung für Freibad-Kiosk gesucht

Samtgemeinde Isenbüttel Lösung für Freibad-Kiosk gesucht

Edesbüttel/Isenbüttel. Ein Freibad ohne Eis, Cola und Schokolade? Blöd. Ein Kiosk muss schon sein. Aber das braucht Personal. Und darüber diskutierte der Isenbütteler Finanzausschuss.

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Wie wird der Kiosk im Freibad Edesbüttel künftig betrieben? Der Finanzausschuss der Samtgemeinde dachte über die Optionen nach.

Quelle: Peter Chavier

Ein Freibad ohne Kiosk geht nicht. Darüber ist sich die Politik einig. Aber wie der Kiosk im Edesbütteler Freibad in der nächsten Saison funktionieren soll, das ist zurzeit die große offene Frage.

Die bisherige Betreiberin Kathrin Fidakis hat zum Ende der Saison aufgehört, ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Das Gebäude ist allerdings 2011 erst erstellt worden. Kämmerer Jürgen Wisch hat deshalb vorsorglich 40.000 Euro Personalkosten in den Haushalt 2015 eingestellt - um notfalls den Kiosk mit Samtgemeinde-eigenem Personal zu besetzen. „Das ist die schlechteste Lösung“, betonte Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff am Donnerstagabend im Finanzausschuss. „Wir wollen nur für den Notfall gerüstet sein.“

Eine Goldgrube sei der Kiosk vor allem in kalten, verregneten Sommern auf keinen Fall - und die Saison sei nach maximal sieben Monaten vorbei, stellte Metzlaff die Situation dar. „Sollte sich jemand finden, der den Kiosk trotzdem betreibt, würde ich ihm bei den Pachtkonditionen entgegen kommen, wir könnten sogar über Zuschüsse verhandeln.“ Aber Details sollen erst beraten werden, wenn klar ist, wie der Betrieb des Kiosks in den nächsten Jahren tatsächlich aufrecht erhalten wird.

Der Haushaltsposten für den Kiosk liegt insgesamt sogar bei 60.000 Euro, was im Ausschuss für etwas Verwirrung sorgte. Metzlaff erklärte: „20.000 Euro sind sozusagen für die Rohstoffe.“ Wer Würstchen verkauft, muss schließlich selber erstmal Würstchen kaufen. Um darzustellen, dass es sich dabei um einen durchlaufenden Posten handelt, hatte Wisch auf der Einnahme-Seite einen Posten Verkaufserlöse über 20.000 Euro in den Etat eingestellt - sollten die Erlöse höher sei, freut‘s die Samtgemeinde.

tru

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